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Eukalyptus- und Zapfenduft zum Erinnern

Traum: Irgendwo im sonnigen Italien. Ich sitze tief entspannt auf einem Worpsweder Stuhl draußen im Garten, gleichzeitig wie in einem weiten überdachten Raum. Zu allen Seiten eingegrenzte Gärten und Beete. Etwas ferner auf der rechten Seite ein Wohnhaus. Vor mir Eukalyptusbäume. Mit den Fingern zerreibe ich einige Eukalyptusblätter und atme den frischen Duft ein, der sich dabei verströmt. Bald darauf halte ich einen kugeligen, recht großen Tannenzapfen in den Händen, zerreibe eine heraus gebrochene Zapfenschuppe zwischen den Fingern und atme wieder den Duft des dabei freigesetzten ätherischen Öls ein. Ich fühle mich wohl.

Doris, eine Freundin aus der Kinderzeit – wir waren etwa vier Jahre alt – tritt hinzu. Sie wundert sich, mich hier anzutreffen, und sagt, sie freue sich, mich hier zu sehen. Die Tatsache, dass ich ausgerechnet vor ihrem Elternhaus Halt mache, bereitet ihr dabei eine ganz besonders große Freude. Ich merke, sie glaubt, mir wäre gar nicht bewusst, dass ich vor ihrem Elternhaus sitze. Da sie sich so über diesen Zufall freut, traue ich mich nicht, sie zu enttäuschen und ihr gegenüber einzugestehen, dass ich mich absichtlich vor dieses Haus setzte. Es ist wegen der Kindheitserinnerungen. Mit Hilfe der freigesetzten Pflanzendüfte versuchte ich ein paar Kindheitserinnerungen wachzurufen.

Ob dies gelungen ist?

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