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Leben und Sommergäste in Grasdorf

Traum: Sommerfrische. Völlig überraschend ist auf dem Grasdorfer Grundstück meiner Großmutter das Leben neu erwacht. Haus und Hof sind mit sonnigem Leben erfüllt – Sommergäste – Verwandte, Bekannte und Nachbarn – flanieren überall… plaudernd, leichten Schrittes.

Meine Großmutter eilt gerade beschwingten Schrittes auf ein Nebengebäude zu – gefolgt von einigen gutgelaunten Gästen. Ich möchte nicht gesehen werden, hocke im Garten in den Beeten. Weiche dem möglichen Blick meiner Großmutter aus, indem ich mich jeweils hinter den schmalen Stämmen der Bäume verberge, die in weiten Abständen den Gartenbereich säumen. Gleichzeitig berührt mich die helle und leichte Atmosphäre hier. Und ich überlege, dass hier so viele Leute sind, dass meine Präsenz kaum auffallen dürfte – ich würde vermutlich eh in der Masse untergehen, und niemand würde mich erkennen.

Dann sind die Leute verschwunden – Stille ist eingekehrt, ich bin allein und betrete ein Hauptgebäude. Im Halbdunkel der Diele stehe ich nun vor der bereits geöffneten großen Schublade. Darin liegen die Sommerklamotten aus der Kleinkinderzeit meines Sohnes. Heute könnte ich diese Sachen gut für Moina gebrauchen. Wenn ich mich nun doch zu erkennen gäbe, dann dürfte ich mir sicher davon nehmen. Dann wäre sogar offensichtlich, dass ich ein gewisses Anrecht darauf habe.


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