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Casa a Mare

Traum: Italien – Mittelmeer. Ausflug mit Mike und Moina. Am Meer angekommen, wollen wir jeder für uns das Gebiet erkunden.

Ein altes Haus liegt am Meer, teils von Büschen umgeben. In der Nähe ein kleiner Hafen… Schiffsanleger und weiße Schiffe. Es führt eine Treppe in das Haus hinein – hinunter in die Gewölbe. An der Wand am ersten Treppenabsatz hängt ein braunes Pappschild an einer Schnur an der Wand: ein Wegweiser. Es zeigt neun Möglichkeiten der Erkundung:

von No.1 bis No.9. Einer der Wege heißt „Alta …“. Ich habe bereits einen Weg ins Auge gefasst. Den äußeren Weg möchte ich nicht nehmen, den ganz inneren auch nicht. Am liebsten möchte ich den mittleren Weg gehen, von dem ich weiß, dass dieser mittels kleiner Verbindungswege mit dem Innen- als auch mit dem Außenweg verbunden ist. Der Mittelweg würde mir die Möglichkeit bieten, alles zu erkunden, aber gleichzeitig immer wieder zum eindeutigen Weg zurückkehren zu können. Jetzt muss ich nur noch herausfinden, welcher dieser neun Wege das ist.

Ich steige hinab und finde mich in den unteren Gängen wieder. Es ist eine kleine Überraschung, als ich hier auf eine Schulklasse treffe, die eine Klassenfahrt hierher macht. Kurz schaue ich mich um, und gehe dann wieder die Treppen hinauf. Und trete aus dem Haus hinaus.

Anfangs glaube ich, an den Ausgangspunkt zurückgekehrt zu sein. Das Haus liegt etwa hundert Meter von mir weg. Und so mit Abstand betrachtet fällt mir auf, dass es sich ein wenig anders zeigt… Rechts vom Haus ist ein kleines Feld mit blühenden Fliederbüschen. Sie wachsen üppig und froh, schmiegen sich bis um die Hauswand herum. Daneben das Meer. Er zeigt sich sanft und ruhig. Vom Hafen fehlt hier jede Spur. Und es sind auch keine Schiffe zu sehen.

Die Erklärung, die ich dafür finde ist, dass ich vermutlich auf der gegenüberliegenden Seite aus dem Haus gekommen sein muss. Dass es auf jeder Seite diesen Treppeneingang zum Haus gibt. Ich sehe das Haus mit dem Umfeld von hier aus nur von einer anderen Perspektive. Also bin ich vermutlich am gleichen Ort, sehe aber alles von einem anderen Standpunkt aus. Ein wenig fühle ich mich hier verloren… menschenverloren. Aber die Schönheit hier, die Stille und der Frieden… – es ist eine Bereicherung.


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