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CD-Tausch mit Mexikaner

Traum: Weiter Raum – öffentlich zugänglich. Soeben tauschte ich an einem Tresen eine CD mit südamerikanischer Musik. Wenige Schritte weiter werde ich unsicher… – habe ich eigentlich etwas zurück erhalten? Mit fahrigen Händen taste ich meine Tasche ab, fühle nach, ob etwas spürbar ist. Nichts. Ein Blick in die nun geöffnete Tasche zeigt… ein paar unleserliche zerfaltete Kassenzettel, mein Portemonnaie mit den Scheckkarten… ansonsten unangenehm schwerelose Leere. Das Gefühl, mich um etwas betrogen zu haben, weil ich im entscheidenden Augenblick nicht richtig bei der Sache war.

Also schnell zum Tresen der Tauschbörse zurück – nach links, wo ich die CD abgab. Der kleine Mexikaner und sein Kollege stehen dort. Während ich zum Sprechen ansetze, um meinen Anteil einzufordern, fällt mein Blick auf den Tresen. Dort stehen zwei Dessertkelche aus farbigem Glas, gefüllt mit einem Cocktail, und ansprechend garniert. Auf einem Papierschildchen in Bonabriss-rosa steht jeweils der Wert – handschriftlich mit Kugelschreiber notiert: 228,- Euro und 248,- Euro. Ein Holzstäbchen mit türkissilbernen Lamettafädchen steckt drin – flatterndes Flimmern im Licht. Ach so!!! Die Sängerin Claudia steht vergnügt hinter dem Tresen und will mich gerade darauf aufmerksam machen, dass mein Anteil längst serviert wurde. Es ist halt immer eine Überraschung, was bei solch einem Tausch als Gegenwert herauskommt. Ich schmunzele, bin erleichtert, dass es sich so problemlos aufklärt. Und mit diesen beiden Cocktails habe ich den größten Anteil des Gegenwertes bereits ausgelöst bekommen. Für den Wert der Kleinbeträge kann ich noch nach Belieben wählen. Die Lage entspannt sich.

Ein Blick zurück zu den beiden Männern am Tauschpunkt. Der Mexikaner fährt sich mit den Fingern durch das gewellte glänzend schwarze Haar, sein betretener Blick ist fragend auf mich gerichtet: sehe ich gut genug aus? Meine Antwort, dabei zustimmend nickend: Jo, ist okay.

Genug, ich will aus diesem CD-Tauschspiel aussteigen. Die Sängerin hält mich ab, wendet ein: wir spielen es mit mehreren zusammen. Mein Ausstieg wäre zu diesem Zeitpunkt unfair, denn es waren noch nicht alle an der Reihe. Verstehe, es wollen natürlich alle einmal mitspielen. Da muss ich wohl noch ein wenig bleiben und mich gedulden.

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