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Schlangenbändiger

Traum: Eine riesige moosgrüne Schlange liegt am Geländer vor dem Treppenschacht. Ein Freund und ich mühen uns mit ihr. Sie möchte berührt werden – auf diese Weise können wir sie dann auch besänftigen, so dass sie weniger wild und unkontrolliert durch die Gegend schlängelt. Im Moment wirkt sie sehr aufgebracht und unruhig. Obwohl ihre Bewegungen anfangs völlig unberechenbar sind, gelingt es uns, sie immer wieder anzufassen, wodurch sie immer ruhiger wird. Ihr Körper ist im Wechsel gehäutet und dann wieder mit einem Hautteil bedeckt. Die Hautteile rollen sich an den Enden auf, die Häute haben sich bereits vollständig vom Körper gelöst. Kaum ist die erste Schlange zahm, sorgt eine zweite braune Schlange für Unruhe. Mit ihr ist nicht so leicht in Kontakt zu kommen, da sie abrupt und unvorhersehbar ihre Position wechselt. Mir gelingt es, sie immer wieder zu berühren, und irgendwann kommt sie dann doch zum Erliegen. Als sie still daliegt, sehe ich nurmehr einen Ast – teils das nackte helle Holz, teils noch mit Rinde bedeckt, die nur noch locker um das Holz liegt. Anfangs traue ich meinen Augen nicht, sollte es die ganze Zeit ein Ast gewesen sein? Oder ist dies eine Schlange, die bei Berührungen beliebig die Gestalt wechseln kann, um mich in die Irre zu führen?

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