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Die zwei Frauen aus dem Dunkel

Traum: Am Abend. Ich schaue aus dem Küchenfenster (1. Stock) hinaus ins Dunkel. Wie stets zu dieser Zeit – und somit nicht unerwartet – kommt der schwarze Kleinwagen auf dem Weg vorgefahren. Ich sehe, wie er aus der Dunkelheit herauskommt. Wie immer sitzen die zwei Frauen am Steuer. Und wie zu jedem Abenddunkel wollen sie mich auch heute zum Ausflug abholen. Es ist eine etwas unangenehme Angelegenheit und ich fühle mich bedrückt und traurig. Dennoch werde ich wieder zusteigen.

Ich mache mich also auf den Weg nach unten. Als ich halb unten bin, sehe ich, dass es heute anders ist: der Wagen hält dieses Mal nicht im Dunkel, sondern biegt links in die Garagenauffahrt ein. Dieser Bereich ist hell erleuchtet. Zum ersten Mal nehme ich wahr – wenn auch undeutlich – dass es sich um einen getigerten Wagen handelt. Und ich kann eine der Frauen erkennen: die Worpsweder Astrologin sitzt am Steuer.

Zum gleichen Zeitpunkt kommen hinter mir weitere Autos vorgefahren. Offenbar ist ein Familientreffen für den heutigen Abend vereinbart. Schon bald verteilen sich alle Familienmitglieder an den langen Tischen, die vor dem Haus aufgestellt sind. Dort ist die Beleuchtung eher indirekt. Ich eile zu den beiden Frauen im dunklen Auto und teile entschuldigend mit, dass ich mich nun erst einmal um meine Leute kümmern müsse. Damit bekomme ich ein wenig das Gefühl der Befreiung – löse mich aus „den Fängen“ der beiden Frauen.

Ich gehe zu den Tischen. Auf allen stehen Glasschüsseln, die ich mit Schokoladenpudding füllte. Es stehen einige Eierbecher mit braunen Eiern auf den Tischen. Ich muss mich dazusetzen, und fühle mich unterschwellig unwohl dabei.

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