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Spiel zieht Motten an

Traum: Spiel – in einem ähnlichen Raum wie im Traum von gestern. Ein sehr junger Mann mit roten Haaren ist jetzt an der Reihe. Da ihm noch eine Idee zum Einstieg fehlt mache ich folgendes, um das Spiel einzuleiten: ich nehme ein hellblaues leichtes Seidentuch, lasse mir dieses vor die untere Gesichtshälfte wehen, so dass es unterhalb der Nasenwurzel bedeckt ist. Den Mund zu einem offenen O gespitzt, ziehe ich die Luft ein, um so dem Tuch auf meinem Gesicht eine leichte Innenwölbung und Spannung zu geben. Fertig ist die Membrane zur Tonerzeugung! Vielleicht hilft es ihm beim dabei, sich sprachlich Ausdruck zu verleihen.
Es geht also los! Der junge Mann steht vor mir. Ich sehe seinen Rücken. Rechts von ihm kommt eine rostbraune Ur-Motte in meine Richtung geflogen. Ihre urzeitlich anmutenden Flügel wirken wie mit Rost bestaubt, und sie kommt angriffslustig auf mich zugeflogen – zielt dabei auf mein Gesicht! Ich weiche mit dem Kopf aus. Da kommt bereits eine weitere Motte an der linken Seite des Mannes zum Vorschein. Es ist eine dieser unangenehmen, grauen Brems-Motten – wenn sie sticht, führt das zu einer unangenehm brennenden und juckenden Schwellung im Gewebe. Es ist anstrengend und beunruhigend.

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Rand-Notiz:
Auslöser für diesen Traum waren vermutlich die Geräusche, die mich beim Einschlafen ein wenig beunruhigten. Da wir kürzlich eine Hummel im Schlafzimmer hatten, befürchtete ich einen ähnlichen Unruhegeist.


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