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Im Ballhaus

Traum vom 19. August 2009 - Karlstein

Erdgeschoss. Zwei Männer mit starker Testosteron-Ausstrahlung. Einer der Männer sitzt links von mir am Tisch. Auf seine Frage hin schreibe ich, mit besonderer Sorgfalt, eine Internetadresse auf ein Stück kariertes Papier: www.onleihn…

Der Mann an meiner rechten Seite berührt daraufhin kurz meine Schulter und meint: „Na, das weiß der schon…“ Kann sein, dass er sich gerade für mich schämt. Daraufhin springe ich auf, gehe hinaus, singe draußen – mich dabei im Kreise drehend – eine feierlich-volkstümliche Melodie: „Lalala lalala lala…“ Es hat etwas Lächerliches, dennoch bereitet es mir Vergnügen und das Singen hebt meine Stimmung noch.

Dann laufe ich in das Haus nebenan. Es hat eine bemerkenswert längliche Grundfläche, geht über mehrere Etagen, die alle gleich sind: an beiden Längsseiten liegen Treppen – eine untere Treppenhälfte auf der einen, eine obere Treppenhälfte auf der gegenüberliegenden Seite. Diese sind aus Ziegelsteinen gemauert, die an manchen Stellen ganz weiß und ausgelaugt wirken. Das Haus dient also allein den Treppen als Raum. Es gilt nun, einen Ball, den ich gerade spiele, bis ganz nach oben zu spielen. Dabei muss ich darauf achten, dass mir keiner der beiden Männer den Ball abnimmt. Auch dürfen sie mich nicht kriegen! Die beiden Männer sind stark und schnell. Und da es nur diesen einen Weg über die Treppen gibt, müssen sie auch nicht nach mir suchen. Während ich den Ball vor mir hertreibe, suche ich nach einer guten Strategie… Am besten wäre wohl, ich triebe den Ball mit geballter Energie gleich mehrere Etagen höher, als ich selbst es bin. Somit hätten die Männer zwei Ziele zu verfolgen: den Ball und mich. Ich fühle mich etwas bedrängt, unter Druck, die Männer hängen mir an den Fersen. Auf der anderen Seite bereiten mir diese Bewegung und der spielerische Wettkampf großes Vergnügen.

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