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Gagas Haus brannte

Traum vom 15. Dezember 2009

Gagas Haus brannte! Alarmierte Stimmen wurden laut: „Hochexplosiv!“ Offenbar sollte man sich nicht in die Nähe des Hauses wagen. Aus dem Haus der Älteren, das am Ort des Architektenbüros steht, blicke ich aus dem Fenster oben hinab zum Eingangsbereich zur ‘O’ in der Holzhaussiedlung. Stimmt, es hat gebrannt. Die weißen Kunststofffensterrahmen sind von Ruß bedeckt. Explosionsgefahr? Na, das halte ich für übertrieben. Sieht ja alles abgekühlt aus. Ganz still ist es an diesem frühen Morgen im und rund um das Haus. Ich sehe Bewegungen, ohne sofort den Auslöser erkennen zu können. Immer wenn ich genau hinblicke, ist es vorbei. Doch da! Eine Katze! Das graue Holz des Hauses ist an einer Stelle mit schwarzen Tags besprüht. Dort, an der Stelle, die ein wenig aussieht, als sei dort eine einfache Tür, die aber nicht wirklich vorhanden? Vier Buchstaben, je ein ‘M’ an den Außenseiten, innen vielleicht ‘K’ oder ‘R’; letztlich zu abstrakt und nicht sicher zu erkennen. Vielleicht Namenskürzel? Warum? Wer setzte diese Zeichen? Womöglich Gaunerzinken? Da ist schon wieder die Katze. Flitzt durch eine Katzenklappe hinein, im nächsten Augenblick wieder raus. Findet Ein- und Ausgänge, die mit bloßem Auge nicht zu sehen sind. Schließlich springt sie endgültig hinaus auf die Wiese vor dem Haus, die direkt in meine Küche mündet, die sich wie eine halbe, offene Schachtel über den Traumort legt. Mit einem Sprung sitzt die Katze auf der Fensterbank, vor den Gardinen der Älteren, drängt zum Fenster, um mit einem Satz in die Freiheit zu springen. Sie wird ja wohl nicht die Gardinen… ach, sie ist schon draußen.

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