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A tergo

Traum vom 31. Juli 2009

Nacht. Nackt. Nasse Haut. Vierfüßlerstand. Ich warte auf meinen platonischen Freund. Wir wollen für ein paar Stunden in, nicht näher benennbaren, Nassräumen verweilen – Sauna oder Schwimmbad? Auch er ist nackt, sein Körper nass. Er kommt von hinten, lehnt seinen Oberkörper leicht an meine Pobacken und Rücken und beginnt dann, meinen Körper mit ganz leichten zarten, fast schwebenden Berührungen zu befühlen. Ich spüre sehr deutlich, dass er seine Augen geschlossen hält, um sich voll auf seine haptischen Wahrnehmungen konzentrieren zu können. Voller Hingabe und Wertschätzung betastet er meinen ganzen Körper.

Sein körperliches Interesse kommt unerwartet. Bisher führten wir stundenlange, tiefschürfende Gespräche, die geistige Befriedigung verschafften. Diese Annäherung lässt, vielleicht, auch ein mögliches sexuelles Interesse in Erwägung ziehen; so überlege ich ohne Ergebnis.

Meine Aufmerksamkeit gilt nun allerdings meiner Tochter. Mein kleines Baby liegt nämlich direkt vor mir am Boden. Mein kleines Baby… so klein… fast noch wie ein Fötus anmutend… Ach jee, was für ein winziges Wesen. Vorsichtig umfasse ich mit meiner rechten, zu einer flachen Schale geformten Hand ihren Po und Rücken. So klein und zart ist mein Baby, dass ich seinem ganzen Rückgrat mit meiner Hand Schutz und Halt geben kann.
„Ach jee, Du bist ja kaum größer als ein Brathähnchen…“ sage ich, tief im Herzen berührt. Meine Güte, was für ein idiotischer Vergleich, der sich da denkt. Ein starkes Bedürfnis, dieses Baby zu schützen und umsorgen, überkommt mich.
Mein Freund berührt währenddessen meine Brüste, streift sie ganz sachte und langsam, ganz ein- und hinfühlend, mit den Fingerspitzen. Trotz dieser so zarten Berührung geraten sie in leise Schwingung, als seine Hände vorsichtig ablassen, um zu anderen Körperpartien weiterzuziehen.

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