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Nee du, lass ma sein!

Traum vom 20. Dezember 2009

Im Eingangsbereich eines öffentlichen Gebäudes. Ein sehr langer Tisch erstreckt sich von der Tür bis tief in den Raum hinein. Am Kopfende, mit dem Rücken zur Eingangstür, sitzt ein Mann, den ich heute kennengelernt habe und mit dem ich mich seit einigen Stunden angeregt unterhalte. Ich sitze im 90° Winkel zu ihm. Mehr und mehr neigen wir einander zu, stecken die Köpfe zusammen. Ich vergesse Zeit und Raum um mich her, so interessant ist das Gespräch mit ihm. Doch dann kommt der Punkt, an dem wir für heute Abschied nehmen müssen. Er beugt sich nochmals vor und murmelt so etwas wie „Telefonnummer“. Klar, gut dass er daran denkt, so können wir wieder in Kontakt kommen. „Soll ich dir meine Telefonnummer geben?“ frage ich, greife zu einem der kleinen quadratischen Zettelchen, die auf dem schwarzglänzenden Tisch liegen, notiere die Nummer und überlege, ob ich nicht auch gleich meine Mailadresse aufschreiben sollte. Doch in diesem Augenblick macht der überwiegend in Schwarz gekleidete Mann eine abwinkende Armbewegung und meint schlecht gelaunt: „Nee du, lass ma sein!“ Ganz klar, ein Kontakt ist unerwünscht. In mir braut sich sofort ein Gefühl zusammen, das ein Ventil fände, wenn ich ausspräche, was mir auf der Zunge liegt: „Arschloch!!“ Stattdessen knalle ich das Papier wortlos zurück auf den Tisch; schlage mit voller Wucht die flache Hand auf die Tischplatte.

Erst beim Aufwachen geht mir ein Licht auf… der Typ da am Tisch, so sieht nur einer aus: Udo Lindenberg.

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2 Antworten zu Nee du, lass ma sein!

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