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Polizeiruf 1432

Traum vom 21. Dezember 2009

Wie in einem grau anmutenden Dienstzimmer, das an die Erfüllung alltäglicher Pflichten denken lässt. Mike und ich sind voller Sorge um Moina. Wir wissen nicht, wo sie sich aufhält. Deshalb hatte ich den Entschluss gefasst, bei der Polizei anzurufen. Es ist ein altes Telefon; olivgrün, mit Wählscheibe und einem roten Knopf unten rechts. Es kommt eine Verbindung mit der Polizeistation zustande, jedoch ist die Leitung von einem Gespräch belegt. Na, das ist sinnlos. Legen wir auf und versuchen es später erneut. Der Hörer liegt auf der Gabel, aber die Leitung offen – nach wie vor ist das Gespräch zu hören. Dann nehme ich den Hörer, spreche einfach in die Muschel – vielleicht hört uns jemand. Ein väterlicher Polizeibeamter meldet sich und sagt beamtenernst: „Unsere Nummer ist eins… vier… drei… zwei… – keine Nummer, die auf eine Sekte schließen lässt. Keine Nummer, die Illegales assoziieren lässt. Darauf haben wir geachtet! Damit das allen sofort klar ist: Hier ist die Polizei.“ Mein Blick fällt immer wieder, dabei unangenehm druckvoll berührt, auf den roten Knopf, der mir nichtssagend ist. Inzwischen bereue ich, die Sache mit der Polizei angeleiert zu haben. Meine Sorge war womöglich übertrieben und alles entwickelt sich von ganz allein zum Guten. Nun bin ich unentschlossen… was tun?

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