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Apfelmus um kurz vor Drei

Traum vom 27. Dezember 2008 [Februar] – Worpswede

Thema: Vervollständigung. Ein Mann reicht mir eine rechteckige Aluschale, die schon gut mit Apfelmus gefüllt ist. Ein Umlauf ist nötig, um diese vollständig zu füllen. Ich laufe den Weg, kehre bald zurück. Die Schale ist gefüllt, und zusätzlich entstand noch ein Häkelteil, das aus 48 gehäkelten Blättern besteht, die alle miteinander verbunden wurden. Die Sache mit diesem Häkelteil finde ich ganz gut, weil ich es ziemlich langweilig fand, dass es um Apfelmus geht. Der Mann ist mit dem Ergebnis zufrieden.

Die Mütterliche und ich sind mit dem Fahrrad unterwegs. Ich radele voran, biege nach rechts in einen tiefen Wald ein. Es ist heller Tag, jedoch ist das Grün der Bäume so dicht, dass es im Wald nachtdunkel ist. Dennoch liegt der Weg wie im Schein eines milden Lichtes. Der Weg ist zur Mitte hin gewölbt. Es fordert Konzentration, den Mittelweg zu fahren. Wir könnten nach links abbiegen, den Wald dort erforschen, aber soweit ich erkennen kann, wird es dort wirklich dunkel… Manchmal bringe ich das Rad voran, indem ich mit beiden Füßen gleichzeitig vom Boden abstoße. Das Licht, die Dunkelheit, die Wärme, das Besondere des Waldes… es ist so wunderbar, es könnte immer so weiter gehen… Ob wir den Weg im Dunkel bewältigen können? Doch im nächsten Moment ist das Ziel erreicht.

Die Runde ist geschafft. Ich gehe in das Häuschen des Tankwarts, um ihm die Vervollständigung des Apfelmuses anzukündigen. Der Tankwart liegt lang auf dem Fußboden und liest in einem Buch – es ist Mittagspause.

Mit fragendem Blick springt er auf: „Schon 3 Uhr?“

„Nein, 2 Minuten vor 3 Uhr. Wenn Sie möchten, komme ich in zwei Minuten wieder.“

„Nö, das muss nicht sein.“

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