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Edler Zwirn

Traum vom 27. Dezember 2008 [Februar] – Worpswede

Ich trage unübliche Kleidung: einen absichtlich viel zu weites Jackett aus grauem edlen Zwirn. Es ist mit schwerem Seidenstoff gefüttert. Ich hüpfe und tanze vor einem unbestimmten Objekt, das an der Wand vor mir angebracht ist. Es ist ein sonderbares Gefühl, da die zu weite Jacke meinen Bewegungen verzögert folgt und mir gerade dadurch die Schwere bewusst wird.

Einige Schritte nach links… Eine Bewegung… Ein langer Perserteppich liegt dort. An einer Seite streckt sich ein Frauenarm unter diesem empor zur Seite; in ihrer Hand ein klingelnder Gegenstand, den sie rhythmisch zur Musik erklingen lässt. Mir ist bei dem Anblick etwas unbehaglich. Klar, heute ist ein Verkleidungstag, aber so ein Versteck unter dem Perserteppich ist nicht ohne; wie leicht könnte man auf dieser Frau herumtrampeln?!

Ein Zimmer weiter, weniger gut ausgeleuchtet als die Räume zuvor. Eine Frau steht dort und zeigt, dass sie eine neue Handarbeit aufgenommen hatte. Sie hat einen Pulli gefertigt: ganz lockere Maschen – fast großen Laufmaschen ähnelnd – aus schwarzem Garn. Von der Taille aufwärts besteht das Oberteil aus glänzendem Satin: sonnengelbe Grundfarbe mit chinesischen Szenen, die in gleicher Weise über den gesamten Stoff verteilt sind. Ich bewundere das ungewöhnliche Kleidungsstück. Schon bald stelle ich staunend fest, dass die das chinesische Motiv nicht einfach ein Bild ist, sondern eine aufwändige Animation dort abläuft! Hey, das ist echt toll!

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