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Öffnung der Schwelle zur Nacht

Traum vom 2. Januar 2010 – [August]

Wie anstelle einer Wand stehe ich vor einem Raum ohne Fenster und Beleuchtung. Mit einem Touchpen erschaffe ich ein Netz im Zwielicht des vor mir liegenden virtuellen Raums. Ein Netz das mir ermöglicht, mich im Unsichtbaren zu bewegen. Es gibt einiges zu tun.

Ich drehe mich um, trete in das Zimmer hinter meinem Rücken. Es ist ein abgelegenes Krankenzimmer, in dem ich schon längere Zeit stationiert bin. Ich laufe zu meinem Eckregal, das voller Gelump gepackt ist, um mir das Gläschen mit einer flüssigen Droge zu nehme, ehe Mike hinzu kommt. Schließlich will ich seine Gier nicht wecken. Schnell schraube ich das braune Arzneigläschen auf, um die Flüssigkeit zu injizieren. Dummerweise fällt aber die Nadel ab, die normal im unter dem Deckel applizierten Korken steckt. Da höre ich bereits Mikes Schritte… Das schaffe ich vorher nicht mehr. Wo verstecke ich das offene Gläschen, ohne den Inhalt zu verschütten? Die ersten Einfälle verwerfe ich wieder, da sie kein ausreichendes Versteck bieten – Mike erfasst intuitiv, wenn irgendwo Drogen sind und findet sie ohne Suchen. Im allerletzten Augenblick verstaue ich es zwischen Irgendwas. Puh! Gutgegangen.

Daraufhin erfolgt eine Lieferung im nächtlichen, verlassenen Großelternhaus. Der Lieferant schickt die Ware durch den Hundedurchgang, der von der Diele hinaus, durch einen Holzwinkel hinaus führt. Als das erledigt ist, ist klar, dass ich fortan den Hundedurchgang des Kerberos nutzen darf, um ins Dunkel der Nacht zu treten.

Traumpfad:
Steinbock-Saturn in Feld 12 im Quincunx zu Jungfrau-Venus in Feld 7

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