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Andrés Stimme zu leise

Traum vom 9. Januar 2010

Ein Anruf von André; er ersucht um Hilfe. Seine Stimme kommt nur ganz dünn an. Ich verstehe kaum, meine aber, er erzählt davon, dass seine Eltern ihm nicht zuhören. Ich bin nicht sicher, ihn richtig verstanden zu haben, wüsste auch gerne mehr darüber und frage deshalb noch einmal nach. Andrés Antwort kommt nun unverständlich leise. Ich halte den Atem an, um vielleicht doch etwas zu verstehen. Doch er wird eher noch leiser. Gerne würde ich ihm sagen, dass seine Eltern ihm vielleicht deswegen nicht zuhören, weil sie gar nicht bemerken, dass er etwas sagt – so leise, wie seine Stimme ankommt. Es könnte etwas trösten, wenn die Ursachen klarer werden. Nur mag ich ihm das bei dieser schlechten Verbindung gar nicht sagen, weil weitere, möglicherweise notwendige Erklärungen ihn kaum erreichen und es ihm nicht hilft, aus seinem Unglück zu entsteigen. Es tut mir sehr leid, ihm nicht helfen zu können.

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