Home » Traumtagebuch » Gebranntes Kinderschwein beim Gesalbten

Gebranntes Kinderschwein beim Gesalbten

Traum vom 11. Januar 2010

Ein langer und als sehr interessant erlebter Traum an ungewöhnlichen Orten mit unbekannten Personen, die neue Anreize brachten. Leider blieb nur ein kleiner Rest davon in Erinnerung:

Wir, die Mütterliche und ich, haben einen wichtigen Punkt erreicht, an dem eine Aufgabe absolviert werden muss. So eine Art Pflicht vor der Kür. Da noch jemand vor uns dran ist, müssten wir eigentlich warten bis die Bahn frei ist. Die Bahn ist die Strecke, die ovalförmig um ein zentral gelegenes Hochbeet führt. Dort, unter der aufgeschichteten frischbraunen Erde, liegt der Gesalbte aus goldenem Licht; eine Gestalt aus dem Mayazeitalter. Wir werden nach der Übung auf der Bahn mit dem Fahrrad eine Lemniskate über das Hochbeet fahren müssen. Das gehört zum Programm. Warum warten? Tun wir es doch jetzt, dann ist es erledigt. Wir schwingen uns auf unsere Räder, fahren auf das Zentrum des Beetes zu. Genau dort, wo sich die Linien der gedachten liegenden Acht in Bauchnabelhöhe des Gesalbten kreuzen. An und für sich keine große Sache, keine besondere Herausforderung, wäre da nicht…

Im Beet des Gesalbten lauert nämlich ein ganz fieses Schwein. Ein gebranntes kleines Kinderschwein. Seine Haut war so lange einer solch extremen Hitze ausgesetzt, dass sie zu einer bräunlichen Glasur verbrannte. Seine aufgerissene Schnauze und der Schlitz auf dem Rücken – es wandelte sich aufgrund der anhaltenden Verbrennungen praktischerweise in ein Sparschwein – haben sehr scharfe Kanten. Nun taucht dieses bissige Schwein immer dann auf, sobald jemand das Beet des Gesalbten betritt, um dieser Person in die Hände zu beißen. Das geht blitzschnell, da das Schwein wie magnetisch angezogen zur Stelle ist und zubeißt, ehe man noch überlegen kann. Es gibt nur eine Chance, nicht gebissen zu werden: solange man das Kinderschwein ansieht, kann es nicht beißen, denn solange ist es gebannt. Also Obacht geben!

Da das Schwein nun alle Aufmerksamkeit auf sich zieht, geht es nur stockend weiter. Das Schwein taucht dann ab, an anderer Stelle unvermutet und blitzschnell wieder auf, so dass man ständig unter höchster Anspannung steht. Da zeigt mir der Väterliche eine Tüte; eine, die innen mit einer Folie ausgeschlagen ist und normalerweise eine größere Portion Pommes warmhält. Darin soll nun das Kinderschwein stecken?!? So könnte es jedenfalls nicht beißen. Die Tütenöffnung ist zusammengeknüddelt, die Tüte selbst wirkt eher leer. Wo ist das gebrannte Kinderschwein?

Beim Erinnern des Traumes eine erklärende Frauenstimme aus der Tiefe: „Eine Sirene! Kein halbes Schwein!!“ Es ist die Stimme einer Petra. Diese Petra streckt ihren nackten Po herausfordernd entgegen, was sie besonders anziehend macht.

Traumpfade:

'Stele aus Sand' von Traumzeit

Tags: