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Weben

Traum vom 12. Januar 2010

Zwei bekannte Frauen im Gespräch. Es geht um die Bewältigung belastender Probleme. Das Gespräch ist anscheinend sehr konstruktiv, denn es geht merklich voran bei der Verarbeitung. Allerdings spüre ich die Anstrengung der Beteiligten und weiß deshalb, es ist keine leichte Sache.

Während ich auf das Ende des Gesprächs warte, schaue ich mich ein wenig um und entdecke an der Seite der Umkleidekabine einige Indienkleider. Oooh…! Trägerkleider, naturweiß, aus gecrinkeltem Baumwollstoff, unter der Brust mittels einem Bündchen auf Figur gebracht. Hier und da einige Langstichstickereien mit braunem, orangem und goldgelbem Perlgarn. Ein Kleid, wie für mich gemacht! Es ist, als sähe ich zum ersten Mal ein Kleid, dass ganz genau zu mir passt, meinem Stil und Typ entspricht. Freude im Herzen. Ich nehme eines, um es zu kaufen. Doch als ich die Ware aus der Nähe betrachte, sehe ich, dass nicht das fertige Kleid verkauft wird, sondern in dem Tütchen ist eine Pappe, auf der das Garn für den Stoff aufgewickelt ist. Das heißt: ich muss den Stoff erst noch weben, dann zuschneiden und zu dem gewünschten Kleid verarbeiten! Och… das bedeutet, ich muss ganz von vorne, bei Null anfangen. Das ist aber schade… die verspürte Freude weicht unauffälliger Traurigkeit.

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4 Antworten zu Weben

  1. Ich habe auch gerade eines gesehen: http://www.waschbaer.de/orbiz/DigiTrade/547e865782e21feab3c37481f0575fce/Suche–1502d.html?query=Wendekleid

    Das muß man zwar nicht selbst machen, aber trotzdem schade, daß es mir nicht stehen würde.

  2. Uih toll, der Schnitt kommt meinem Traumkleid nahe!

    Warum würde es Dir nicht stehen?

  3. Weil mein Körperbau dazu nicht paßt. Ich kann nur Längen tragen, die einen großen Bogen um meine Waden machen. Also entweder am Oberschenkel enden oder am Knöchel.

  4. Ah okay, verstehe. Jedenfalls fast. ;-)