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Großes Auge

Traum vom 13. Januar 2010

Früh am Morgen klingelt es an der Wohnungstür. Es ist Monika. Mit ihr hatte ich nicht gerechnet; schon gar nicht um diese Zeit. Ich bin gerade aus dem Bett, ungekämmt und… oje, wie ich wohl aussehe? Ach, ich will sie aber auch nicht vor der Tür stehen lassen.

Monika setzt sich gleich in die Küche. Auf dem Weg zu ihr werfe ich einen Blick in den Spiegel. Oha! Der Anblick ist schlimmer als erwartet. Mein Gesicht ist derart verquollen, als läge eine Schicht aus Fleisch und Blut auf meinem Gesicht. Die Augen sind quasi darinnen versunken und kaum zu sehen. Dieses verquollene Gesicht ähnelt mir kaum. Zwar hat es die Sommersprossen auf den Wangen, aber es sieht aus wie die lebende Maske einer mir fremden Frau. Auch hat die Frau im Spiegel rotblonde Haare. Ich wende den Blick kurz ab und schaue nochmals hin. Oh! Entweder hat sich der Zustand so schnell verbessert oder ich habe eben gerade nicht richtig hingesehen, denn nun liegt das Auge frei und offen. In Großaufnahme ist es nun zu sehen: ein ungewöhnlich großes Auge mit großer Iris und einer bemerkenswert großen Pupille. Die Pupille ist mehr tiefnachtblau denn schwarz. Sie ist von einem silbrigen Kranz umgeben, der im Übergangsbereich mit dem Nachtblau der Pupille zerfließt. Es erinnert verblüffend an den Helixnebel.

Traumpfad:
Helixnebel ‘Auge Gottes’

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