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Spiegelbilder

Traumfragmente vom 14. Januar 2010

~ Licht im Spiegel
[…] Schneidersitz vor einigen aufeinander geschichteten Ziegelsteinen. Mit einem Male fällt eine Spiegelscherbe dort hinein in eine Spalte. Es geht so schnell, es ist kaum zu erkennen. Ich soll es wohl sehen, denn das Ereignis wiederholt sich nun noch einmal in Slow Motion. Ganz langsam fällt die Spiegelfliese, von der eine Ecke abgebrochen ist, vor meinen Augen… sie dreht sich, kurz denke ich an die Möglichkeit, geblendet zu werden, wenn sie mir das Licht zurückwirft, doch ist das Licht zwar zu sehen, aber die Lichtquelle selbst nicht, was mich erleichtert. Dann streift die Spiegelschwerbe einen Ziegelstein – ein sandiges Reiben ist zu hören, dann verschwindet sie in der Lücke.
Traumpfad: Großes Auge

~ Mahjongg für die Zähne
Mahjongg. Aus dem Haufen Symbolsteinen müssen die Paare gefunden werden. Immer dann, wenn sich diese in meinen Händen finden, manifestiert sich eine Art Zahnbürste – weiß mit roten oder blauen Silikonbürstchen. Je nach Symbolen und den daraus resultierenden Borstenfarben, darf dann eine bestimmte Zahngruppe geputzt werden – Mahlzähne, Eckzähne, Schneidezähne.
Traumpfade: Mah-JonggGebranntes Kinderschwein beim Gesalbten

~ Abwasch zur Freude
Ein Mann berichtet von seinen Hilfsarbeiten, für die er weit überqualifiziert ist. Beispielsweise richtet er Menüs auf den Tellern an, in dem er die ganze Palette der ihm zur Verfügung stehenden Naturalien nutzt. So baut er einen Hamburger, indem er natürliche Lebensmittel, Spielzeuglebensmittel aus Plastik oder aus Holz verwendet. Beim Anblick des Plastikkäses denke ich „Iieeh“. Das Holz finde ich ganz schön, wenn auch nicht ganz passend.
Dann widmet er sich dem Abwasch. Eine Reporterin fragt ihn, warum er solche Arbeiten macht. Er erklärt, es sei ihm eine Freude. Er sagt: „Während ich die Kaffeeränder aus der Tasse wasche, freue ich mich über die Freude des nächsten, der hier eine saubere Tasse vorfinden wird.“

~ Ausbau des Oberstübchens
Ich klettere die Leiter hoch, bis zum tragenden Querbalken des Dachbodens. Herr Books ist bei der Arbeit, lädt mich mit freundlichen Worten ein, den Dachboden zu betreten, als er mich bemerkt. Ich versuche es, aber zu beiden Seiten des Balkens gibt es eine Kluft, die zu überwinden ich mich nicht traue, weil ich zu wenig Erfahrungen mit der Kletterei habe und nicht einschätzen kann, wie weit meine Kraft reicht. Da möchte ich doch lieber warten, bis der Ausbau so weit fortgeschritten ist, dass ich wenigstens zu einer Seite festen Boden unter dem Fuß bekomme.
Traumpfade: HerzschmerzVom Blocken und Beugen

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