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Wasserloch und Zungenküsse

Traum vom 21. Januar 2010

Es kam kurzentschlossen. Und so pausiere ich für ein paar Tage in Indonesien. Bin nicht ganz sicher… Vietnam, Indonesien?? Am Strand jedenfalls. Zu dieser Jahreszeit ist der Strand allerdings kaum begehbar – man versinkt mindestens knietief in Schlamm. Das ist normal. Für die jungen Einheimischen, die so gerne im Wasser abtauchen und planschen hat man sich nun etwas einfallen lassen: etwa zehn Meter landeinwärts ist eine natürliche, kreisrunde Wasserstelle. Diese ist recht tief und vom Ausmaß her gerade ausreichend für vergnügliche Wasserspiele. An sich ist der Boden rundum nicht begehbar. Neben mir ist nun ein Fließband tätig, das Sand gen Himmel befördert, sich dabei langsam um seine eigene Achse dreht. Jedes oben angekommene Sandhäufchen wird nach vorn weggeschleudert. Mit rhythmischem Schubbern des Fließbandes verteilt sich so ein Kranz aus Sand rund um die Wasserstelle, bildet einen kleinen Strand rundum, und schon bald kommen die ersten jungen Menschen ins Wasserloch. Echt eine gute Idee, diese eigens installierte Funktion.

Vom Kurztrip aus Indonesien zurückgekehrt. Im Erdhügel. Allerdings ein etwas fremdartig anmutendes Ambiente. Ich fühle mich gut und ausgeglichen. Da Vinci ist ganz in der Nähe als ich allen Anwesenden vergnügt zurufe: „Ratet mal, wo ich in Urlaub war!“ Mit einer Antwort lasse ich nicht lange warten: „Indonesien!“ Da Vinci hält inne, zeigt sich ganz von mir eingenommen, weil ich in seiner Heimat Urlaub machte. Wie die anderen, sitze auch ich am Boden. Da Vinci hat seinen Kopf in meinen Schoß gelegt, hebt ihn nun und schiebt seine Zunge in meinen offenen Mund. Unsere Lippen berühren sich dabei nur am Rande. Anfangs gebe ich mich zurückhaltend… es schmeckt aber gut und ich mag mich mehr hingeben. Alle Anwesenden können dem Spiel unserer Zungen zusehen. Okay. Zwischendurch erledigt Da Vinci eine Kleinigkeit, kehrt dann zurück zu mir und unsere Zungen setzen ihr schlängelndes Liebesspiel fort. Sehr angenehm… Allerdings frage ich mich, was die anderen im Raum wohl denken werden. Schließlich bin ich deutlich älter als Da Vinci. Mehr noch beschäftigt mich allerdings die Frage, wie ich das Mike beibringen soll. Doch als Da Vinci nach einer kurzen Erledigung ein drittes Mal zurückkehrt, hält er sich zögernd zurück… und sagt nach ein wenig Nachdenken: „Ich muss erst noch überlegen…“ Ah ja. Okay. Spüre Bedauern.

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