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Sonderzug nach Pankow

Traum vom 24. Januar 2010

Am Bahnsteig. Ich stehe direkt vor dem haltenden Zug, der gleich abfahren wird. Soll ich in den zweiten oder dritten Waggon steigen? Ich bin so unentschlossen… Gerade als ich mich entscheide, in den zweiten Waggon zu steigen, setzt sich der Zug langsam in Bewegung. Aufspringen! Ich muss sofort aufspringen, denn gleich werden die Türen schließen und die Gelegenheit ist vertan. Aber mir fällt ein, dass man in solchen Situationen – im Traum – oft wie gelähmt ist und es einem nicht gelingt, den entscheidenden Schritt zu machen. Jedenfalls nicht rechtzeitig, und dann ist der Zug abgefahren und man kann ihm nur noch hinterher blicken. Ja, das ist dann mit einem echt saublöden Gefühl begleitet, das ich mir nicht zu erleben wünsche. Kurz hindert mich diese Erinnerung, es überhaupt zu versuchen. Schnell mache ich den Schritt in den Waggon. Zu meiner großen Überraschung gelange ich ohne Anstrengung und Schwierigkeit in den Zug. Nichts verschließt sich, ich bleibe beweglich und kann meine Kraft gezielt einsetzen. Merkwürdiges Gefühl dabei, wohl weil so unerwartet alles gelingt.

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