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Herz im Sommerabendmeer

Traum vom 26. Januar 2010

Im Fitnessraum, gesundheitsorientiertes Krafttraining. Ich bin etwas durcheinander. Mache die Bodenübungen aber trotzdem so gut es geht. So gut ich überhaupt die Übungen erinnern kann! Was mache ich eigentlich?? Wie oft habe ich, am Boden liegend, jetzt schon das ausgestreckte Bein leicht angehoben? Zwanzig Mal? Ist das überhaupt die richtige Übung? Ach, so ein Blödsinn! Ich mache doch die Übungen an den Maschinen! Ts, ich bin ja völlig verpennt. Etwas trottelig wanke ich zu einer Maschine, die die richtige sein könnte, mache die Einstellungen, setze mich, lege die Oberarme an die schwarzen Polster und… Ach nee, das ist die falsche Maschine. Die daneben ist es doch! Nun reiße ich mich ordentlich zusammen und endlich gelingt es mir, richtig in das vorgesehene Training einzusteigen.
Stunden später laufe ich dem Instruktor mit den braunen, welligen Haare in die Arme. Ich entschuldige mich sofort für die irrtümliche Annäherung, und auch für seinen Irrtum, der ihn mich mit offenen Armen empfangen ließ! Da er mich weiter hält, ermutige ich ihn: „Sie können mich ruhig loslassen!“ Worauf er lächelnd und mit warmer Stimme antwortet: „Das habe ich nicht vor! Ich möchte dich gerne meinen Freunden vorstellen.“ Oh…!

Anschließend gehe ich einen Raum weiter. Ein Raum wie unter freiem Himmel am Meer. Abenddämmerung. Es ist ja schon so spät! Am Strand steht ein Mann mit einer großen Wasserbrause, die er in Richtung Meer hält. Das Meerwasser ist für heute fast abgelaufen. Eigentlich wollte ich noch schwimmen, aber bei dem Niedrigwasser ist es kaum noch möglich. Um mir eine Freude zu machen, richtet der Mann die Wasserdusche auf mich. Herrlich warmes, fast heißes Wasser prasselt weich auf meinen Rücken. Ach, wie ist das schön! Nett von ihm! Etwas weiter nach links, also landeinwärts, steht eine Frau, die nach etwas Ausschau von hält. Sie hat einen sehr persönlichen Gegenstand verloren – vielleicht so etwas wie das lila Herz von gestern. Sie kann es nicht finden und ist schon ganz traurig. Bereitwillig laufe ich in das Wasser, tauche mit den Händen immer wieder bis zum Grund – das Wasser ist vom aufgewühlten Sand inzwischen ganz trübe geworden – bis ich es schließlich gefunden habe. Voller Freude reiche ich es ihr.

Traumpfad: Blick ins Herz

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