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Schleierhaube aus Metallstäben

- Pantherkäfig -

Traum vom 1. Februar 2010

In Gegenwart meiner Schwester, die bei folgendem Geschehen ohne Reaktion, ungerührt wirkend zuschaut, nehme ich die skurille Schleierhaube aus schwarz lackierten Metallstäben und stülpe mir diese über den Kopf. Oben, auf dem Scheitelpunkt der Haube befindet sich ein kurzer Stab, den man als Griff zum Geraderücken der Schleierhaube verwendet. Ich glaube, diese Schleierhaube setzte die Damen zu Beginn des 20. Jahrhunderts gerne bei Besuchen in Kaffeehäusern auf. Vor dem Gesicht hängen die Stäbchen sogar in doppelter Lage. Es gibt an der Seite einen Stab, der als Vorhangstange dient, so dass sich eine Lage Vorhangstäbchen zur Seite schieben lassen. Das tue ich und schaue dann in den Spiegel, der im Raum schwebt. Mit der Haube sehe ich total blöd aus, da ich eine Brille trage, die leicht spiegelt. Mit dem Gewirr der Vorhangstängelchen gibt das einfach nur einen unruhigen Anblick – weit entfernt von dem, was die Haube früher bezweckte, nämlich der Trägerin ein geheimnisvolles oder rätselhaftes Aussehen zu verleihen. Die Haube ist auch gar nicht so leichtgewichtig. Trotzdem albere ich etwas herum, tanze hin und her. Das aber auch nur, weil meine Schwester auf meine Albernheiten nicht eingeht. Mein Interesse an dieser ja auch durchaus unbequemen Sache erlischt.

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