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Ins Schleudern gekommen

Traum vom 5. Februar 2010

In heller Nacht mit dem Auto unterwegs. Ich suche noch den richtigen Weg. Mein Ziel liegt auf dem Berg, in der kleinen alten Stadt dort oben. Ich erinnere mich, in längeren Abständen immer wieder an diesen Ort gekommen zu sein (im Traum), aber wie meist, gelange ich nicht an die Straße, die hinaufführt. Nach einiger Zeit erreiche ich schließlich die Baustelle auf dem grasbewachsenen Plateau. Es geht geradeaus.

Später will ich wieder abfahren, orientiere mich vor dem Gasgeben noch einmal. Nach links sieht es so, als führe ein Weg hinaus. Dort jedoch angekommen entdecke ich den Absperrbügel, der verhindern soll, dass hier Autos durchfahren. Es hat etwas Parkähnliches, wie unter einem Rosenbogen im Winter. Oder ist die Fahrspur links der Absperrung doch breit genug? Ich fahre ein Stück rein und… es geht nicht weiter. Umkehr. Knapp auf der Hälfte des Plateaus gelange ich erneut an die Baustelle. Ein langer tiefer Graben wurde aufgerissen. Er steht jetzt voller schlammigem Wasser. Die Arbeiter sind emsig am tun. Die Baufahrzeuge und -maschinen links und der Graben rechts lassen nur einen sehr schmalen Durchgang frei, so dass ich mein Auto (wie ein Fahrrad) schiebe. Ganz vorsichtig am Wassergraben vorbei. Doch mit einem Fuß trete ich in den unbefestigen Rand, versinke bis zum Knöchel. Als ich den Fuß wieder herausziehe, ist mein eleganter Spangenschuh aus hellblauem völlig mit Brackwasser überzogen. Oje, die schönen neuen Schuhe! Hoffentlich bekomme ich das Leder wieder sauber! So ungeschickt stöckelnd, fühle ich mich den Blicken der Arbeiter auf unangenehme Weise ausgesetzt; fühle mich unbeholfen und orientierungslos. Nur am Rande registriere ich die schwarze Limousine, die sich wohl überschlagen hat und im Gras landete. Dann erreiche ich das andere Ende des Plateaus, spähe durch die Hecke, weil ich dahinter die Straße vermute. Entdecke aber nur ein paar Stufen die zum Haus hinaufführen. Dahinter die vertraute Silhouette dieser immer wiederkehrenden Stadt. Da müsste doch die Straße sein… Aber nein, kein Weg. So gehe ich zu Fuß zurück, gelange erneut in den Baustellenbereich; allerdings mehr auf der gegenüberliegenden Seite auf dem Plateau. Eine weitere schwarze Limousine ist hier inzwischen ins Schleudern gekommen. Das liegt an den Bauarbeiten, die wohl die Aufmerksamkeit sehr ablenken. Wie finde ich hier raus?

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