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Träum dich schlank | SIS

Traum vom26. Juli 2009

Noch gar nicht ganz aufgewacht, schlaftrunken am Fenster der Älteren stehend, sehe ich durch das Fenster drüben im Opelhaus, dass sich die Ältere und eine Reihe von Nachbarinnen sammeln, um sich auf den Weg zu mir zu machen. Überraschung! Einige der Frauen tragen Tupper-Behälter mit Kuchen oder Torte in der Hand. Oha, die sind gleich hier, um mir zum Geburtstag zu gratulieren! Ist es eigentlich ordentlich genug? Ein schneller Rundumblick…. ja gut, wenigstens darum muss ich mich nicht kümmern. Doch ich werde es kaum schaffen, mich so schnell anzukleiden.

So stehe ich in T-Shirt, Slip und hautfarbenen Feinkniestrümpfen da, als die Frauen eintreffen. Die Ältere will mich zuerst begrüßen, und mir eigentlich auch gratulieren. Jedoch bemerkt sie sofort: es ist noch zu früh, denn ich bin noch nicht fertig. Sich ernster gebend, als ihrer ausgelassenen Laune entspricht, ruft sie aus: „Ich sag nix!!“ und kneift daraufhin die Lippen fest aufeinander und umarmt mich. Dann werde ich von vielen weiteren Händen wohlwollend geschüttelt und geklopft.

Danach gehe ich ins Schlafzimmer und lege mich zu Mike auf unser Bett. Er umschließt mich von hinten – Löffelchen. Während er eine Zeitung liest – mir fallen eine gelbe und rote große Farbfläche auf – spüre ich seine warm pulsierende Männlichkeit zwischen den Pobacken und Schenkeln. Noch satt und träge von der Nacht, geniessen wir dieses Aneinanderkuscheln. Eine der Frauen schaut herein, erkennt die vermeintliche Lage und zieht sich mit einem „wissenden“ Nicken in unsere Richtung zurück. Ich könnte ihr zurufen, dass sie uns gar nicht gestört hat, aber dazu verspüre ich keine Lust. Es ist so gemütlich gerade.

Bald stehe ich auf, greife ohne Hinsehen eine Jeans aus meinem Schrank, streife sie über und schließe den Hosenbund. Oha…! Die ist mir viel zu weit geworden?! Und zwar so weit, dass ich locker noch ein zweites Mal hineinpasste. Allein an den Beinen sitzt sie noch ganz gut, so dass die Hose nicht runterrutscht. Inzwischen bin ich in der Küche angekommen, wo all die nachbarlichen Gratulantinnen auf mich warten. Sie staunen, als sie mich in der Hose sehen und sagen anerkennend: „Gut abgenommen!“

Nur Rita – oder Ruth? Auf jeden Fall natürlich eine Frau mit R – meint miesepetrig: „Naaa, zugenommen?!!“

Die Hose steht weit vor meinem Bauch ab. Sie schaut sie prüfend an und bestätigt mit bösem Mitgefühl in der Stimme: „Oooch, wie schade… wirklich zugenommen!!“

Das verwirrt mich… Ich sehe doch sehr deutlich, wie weit die Hose ist, die vor kurzem noch passte. Ich bin versucht, beide Arme hineinzustecken, um die Hose zu füllen; um es zu überprüfen, dass mich meine Augen nicht täuschen. Aber selbst zwei Arme füllten die Hose nicht. Aber, ich habe doch wirklich abgenommen, oder nicht? Wie auch immer, die Freude und Leichtigkeit sind verschwunden.

Etwas ärgerlich finde ich auf jeden Fall, dass diese erst einmal getragene Hose – ich kaufte sie erst vor wenigen Tagen – nun schon nicht mehr tragbar ist. Ich ahnte ja nicht, dass ich so schnell abnehmen würde. Hmm… ich werfe einen Blick zum Reißverschluss und tatsächlich, dort entdecke ich das eingenähte Etikett. Welche Marke ist es? SIS! Ja, damit ist es sicher: diese Hose habe ich nur einmal anziehen können.

Also, immer noch nicht angekleidet… Langsam wäre ich gerne gesellschaftsfähig. Ich lege den Hosenbund doppelt und presse ihn an den Bauch, um wenigstens beim Gang zum Kleiderschrank etwas normal auszusehen.

Traumpfade:
Gestern kurz was von SIS gelesen, ohne mich näher damit zu beschäftigen. Heute nach dem Traum “klingelte” es: SIS = Schlank im Schlaf. Daraufhin gleich mal auf die Waage gesprungen und… Stimmt! Abgenommen. :-))

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