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Ganz die Alte

Traum vom 26. Juli 2009

Treppe hinauf. Die Wohnungstür in der Speckmannstraße öffnet sich. In der Tür steht Hugo Volt; der längst verstorbene Ausbilder. Er bekommt noch ein paar Wortfetzen mit, die ich mit einer Frau im Treppenhaus tausche. Sie hat sich die Haare blondiert. Hugo glaubt offenbar, ich habe meine Haarfarbe verändert und schaut mich genau an.“Nee nee, ich bin noch ganz die Alte!“ rufe ich ihm vergnügt zu, als ich an ihm vorbei durch die Tür in den kleinen Flur stürme. Im Flur ist nichts mehr offen; hier stehe ich vor verschlossenen Türen, ohne dass ich es bemerke. Mich beschäftigt nämlich, dass ich gerade „die Alte“ sagte und ergänze, mich sehr lustig fühlend: „Ich bin die ALTE!“
Klar, kein geistreiches Wortspiel, aber mich amüsiert es ja schon aus Betroffenheit.

Mike folgt mir auf dem Fuße. Er hat sich die Haare blondiert. Ich weise auf seinen Kopf, damit Hugo schaut; und ich staune: Mike hat das Büschelchen verbliebener Haare derart mit Pomade gesättigt, dass sie ganz dunkel ausschauen. Nanu, er hat ja – so wie er jetzt ausschaut – einen Kopf wie Hugo!?

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