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Kühlende Lippen im Nacken

Traumreste vom 25. Juli 2009

Mein nächster Termin ist ein Treffen mit Thomas K. Treffpunkt ist an einem Ort hinter der Worpsweder Bahnlinie – im Teufelsmoor. Ein Ort, den ich zum ersten Mal aufsuchen werde, da er jenseits der Grenzlinie liegt. Ich stehe auf dem Fahrweg, etwa hundert Meter von dem Punkt entfernt, da dieser die Schienen kreuzt. Zögern. Ich kenne den Weg nicht, werde mich in dem Ort nicht orientieren können. Wie und wo soll ich Thomas finden? Mike, der den Ort bereits kennt, ist nicht willens, mir zu helfen, mir den Weg zu erklären, Hinweise zu geben. Ich wage es allerdings nicht, ihn ganz konkret darum zu bitten. Starker Frust macht sich in mir breit. Dann spüre ich es, und es ist selbstverständliche Gewissheit: Thomas ist bereits in der Nähe. Hoffnung… vielleicht können wir uns hier treffen?

Ich sitze an einem Küchentisch. Wortlos setzt er sich zu mir, an die rechte Seite, hinter mir. Seine liebevolle Annäherung macht mir Mut. Zu fragen: „Wollen wir uns hier treffen? Ich kenne den Ort unseres Treffpunktes nicht. Wenn wir uns hier träfen, könnten wir zusammen hingehen, damit wir uns nicht verfehlen.“
Er zeigt sich noch nicht einverstanden; jedenfalls spricht er auch jetzt kein Wort. Ja, es ist natürlich viel erwartet, das ist mir klar. Aber wo er doch schon in meiner Nähe ist… Meine Haare sind zur linken Schulter geschoben und bald spüre ich seine weichen, kühlen Lippen ganz sanft bei mir im erhitzten Nacken verweilen; dort wo der flaumige Haaransatz ist. Oh, wie angenehm… Ich ziehe den Kopf ein wenig beiseite, blicke ihn an. Er schaut mir tief in den Augen, mit einem so verliebten Blick, den ich nicht lange ansehen kann, und meinen Blick schnell wieder nach vorn wende. Ich geniere mich so! Aber seine Lippen fühlten sich so angenehm kühl im Nacken an und ich bitte ihn herzlich: „Ach bitte, kühle doch noch einmal meinen Nacken mit Deinen Lippen!“

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