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Schwanger mit Waisenkind

Traum vom 23. Juli 2010

Der Beginn der Veranstaltung lässt noch auf sich warten. Auf den Bühnen in den weiten Räumen des Theaters ist noch nichts los.

Hanne, sie steht ganz selbstverständlich an meiner linken Seite, erklärt: „Es müssen erst noch die Bühnenvorhänge ausgetauscht werden. Samtrote Vorhänge müssen es sein!“ „Aber warum das?“ frage ich verständnislos. Mir gefallen die frühlingsgrünen, fast türkisgrünen Vorhänge in Kombination mit den sonnengelben Wänden ausnehmend gut. Dazu stehe ich voller Überzeugung: „Das finde ich völlig überflüssig, einen solchen Aufwand um die Vorhänge zu betreiben!“ Natürlich ist mir klar, dass die Meinung einer Einzelnen ohne Belang ist.

Später. Draußen; quasi vor der Hintertür – oder auch zwischen Tür und Angel. Gedankenverloren streift der Blick meinen Körper hinab, vom sanften Streichen meiner flachen linken Hand begleitet… Mein Bauch ist fast flach; nur eine kaum merkliche, sich angenehm anfühlende Wölbung ist wahrnehmbar. Ich spüre die starke Bauchmuskulatur unter den Fingerspitzen. 5. Monat… da wird sich der Bauch bald zu wölben beginnen. Mein Kind… Ein tiefes Bedauern erfüllt mich, mir ist es schwer ums Herz. Da darf ich zwei Kindern eine Mutter sein. Jetzt, zum Ende – da ich das gar nicht mehr erwartet hätte – setze ich noch ein Waisenkind in die Welt. Es wird weder Vater noch Mutter haben. Das lag ganz und gar nicht in meiner Absicht. Traurig.

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