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Eierlei

Traum vom 23. Juli 2009

Einer der ersten Kunden, ein Lieferant, tritt zu mir, denn der Speiseservice lässt an diesem Morgen noch auf sich warten. So bittet er darum, ihm bereits vorab ein frisch gekochtes Frühstücksei zu geben, damit er dieses seiner Bekannten geben kann, die mit ihm auf Reise ist und nun im Frühstücksraum wartet.

Schwupps, schon überreiche ich ihm das gewünschte Ei und sage: „Okay, dann bekomme ich 69 Cent.“ Und nach kurzem Innehalten: „Äh… oder kostet es 99 Cent?“ Nun bin ich verwirrt. Überlege kurz und sage entschlossen: „Geben Sie mir doch 99 Cent, dann gebe ich Ihnen im Falle eines Falles 30 Cent zurück.“ Doch der Lieferant zögert, hält das Geld in seinen Händen. Na gut, vielleicht mache ich es lieber anders: „Machen wir es doch so: Sie geben mir 69 Cent. Sollte es teurer sein, zahlen sie die 30 Cent später.“ Nein, das möchte der Lieferant nicht. Er möchte jetzt gleich den genauen Betrag wissen. Also laufe ich los, weit nach hinten in das Gebäude, wo die Personalräume liegen. Der verrückte Geschäftsführer sitzt noch beim Frühstück. Auf meine Preisfrage hin antwortet er: „Ein Ei kostet 1,99 Euro.“ Boah, ich bin platt. „Ein Euro neunundneunzig??! Das ist ja echt teuer!“ Das mag ich gar nicht einfordern. Wie unangenehm. Ich laufe zu dem Lieferanten zurück, nenne ihm den Betrag und er zahlt bereitwillig, ohne noch ein weiteres Wort zu verlieren.

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