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Vor dem Aufstehen

Traum vom 18. Juli 2009

An diesem Morgen viel zu früh von Moina aus dem Bett in die Küche gescheucht. Als ich schlaftrunken eintrete, sitzt Mike bereits am Küchentisch und notiert seine Träume. Mein Vorhaben: schnell und wortlos zur Toilette, die Bettschwere halten, anschließend zurück in die Federn und weiterpennen.

Doch Mike hält mich auf: „Setz Dich mal zu mir!“
Ich quäle ein murrendes „Nein“ hervor.
Mike: „Na komm, ich erzähle Dir eben…“
Ich: „Nein, ich bin noch gar nicht zum Träumen gekommen; habe keine Erinnerung Ich möchte wenigstens versuchen, noch ein wenig zu schlafen.“
Mike überredend: „Nun komm schon!“

Püüüh Was mich, über sein Drängen hinaus, noch stört, das sind diese beiden mit blauer Tinte hingekritzelten mathematischen Operatoren. Einfach so, ohne Grund. Einfach auf das Papier geworfen, auf dem Mike seine Träume notiert. Wofür dieses Zeichen? Ich meine, dieser Operator wird zur Berechnung von Pi verwendet, oder? Zu müde, ich kann noch gar nicht richtig denken. Diese Zeichen stören mich; diese hängenden „Bäuche“, durch die Schmierschrift noch durchhängender. Als solle von diesen „Bäuchen“ etwas gehalten werden. Vielleicht ein Traum? Die Müdigkeit, der unangenehme Anblick von Schmierschrift, zu wenig Schlaf, die krachenden Kopfschmerzen an Stirn und vorderer Schädeldecke… Mir wird bewusst, dass ich schlafe. Dies ist ein Traum. Puh, ich liege ja schon im Bett. So ein Glück, da kann ich weiterschlafen.

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