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Kräuterblüten und Weinbrand

Traum vom 3. Dezember 2010

[…] Ziemlich spät realisiere ich, dass in dem großen Kessel mit Wasser auch die zehn Kräuterbünde gelandet sind. Glücklicherweise kocht es noch nicht und die Kräuterhalme schwimmen überwiegend an der Oberfläche. Eine größere Reisegruppe hat sich zum Mittagessen angekündigt. Aber die Kräuter sollen in den Salat und nicht in die Suppe. Ich greife ins Wasser, fische die Kräuter heraus, trage sie hinüber in die Küche. Etwas unbehaglich das Gefühl, unachtsam gewesen zu sein und es erst so spät bemerkt zu haben. Die Kräuter ähneln langen starken Schnittlauchhalme, an deren Spitze eine milchweiße Blüte sitzt, die an Erbsenblüten und Pantoffelblumen zugleich erinnert.

Der Schwenker mit dem Weinbrand ist für einen Gast bestimmt. Doch beim Servieren, während ich das Glas auf den Tisch absetze, nehme ich schnell einen kleinen Schluck, gackere albern hinterher und flüstere kichernd: „War ja keine Absicht. Ist wie von allein in meinen Mund.“ Der Mann ist wohl ein Bekannter, den ich noch nicht gesehen habe.