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Großer Dreieckswürfel

Traum vom 5. Dezember 2010

Ein Würfelspiel. Der Spielplan: das mittlere Feld dient den Spielfiguren als Bewegungsfläche. Zu beiden Seiten des Mittelfeldes gibt es einige Felder in Dreieckform. In diesen Dreiecken sollen die Spielfiguren am Ende stehen und dabei eine möglichst hohe Punktzahl erreicht haben. Während meine Mitspieler bereits die Dreiecke erreicht haben, rücke ich mit meiner Spielfigur immer noch im Mittelfeld voran. Es dauert ewig.

Dann würfele ich eine 32. Zweiunddreißig? Das verwirrt mich. Seit wann kann man so viele Punkte würfeln?? Zum ersten Male nehme ich den Würfel, um ihn genauer zu betrachten. Schwarz, von der Größe eines Tennisballs. Unzählige Dreiecke bilden die kantige Oberfläche. Überall sind „Augen“ im Material und – wie bei Dominiosteinen – zum Teil sind diese geweißt und ergeben die Punktzahl. Nun stelle ich fest, dass der Würfel zwar eine 1er- Seite, die übrigen Seiten aber stets zweistellige Zahlen aufweisen. Kein Wunder, dass die anderen so viel schneller sind: ich habe immer nur die 1 gewürfelt. Obwohl… es ist schon sonderbar, wenn man immer die 1 würfelt.

Von einer Mitspielerin erhalte ich nun einen Geldbetrag, den ich – wenn ich will – gleich gegen Ware eintauschen kann. Da wäre zum Beispiel ein Gürtel aus hellbraunem Leder mit einer eher zurückhaltend verzierten schmalen, altgoldenen Schnalle. Eine kleine helle und raue Stelle im Leder, direkt neben der Schnalle fällt ins Auge und macht den Gürtel zu etwas Besonderem. Ich möchte ihn vielleicht gerne haben. Doch ich bin unentschlossen. Womöglich überlege ich es mir anders und hätte später viel lieber eine CD genommen. „Nein danke, ich möchte nicht.“ sage ich schüchtern zu der Mitspielerin. Die stellt daraufhin seufzend fest: „Du bist so bescheiden.“ — Ach, ich müsste erklären, dass es andere Gründe hat. Bescheidenheit ist so unpassend, es ist unangenehm, so gesehen zu werden. Doch fehlt mir die Kraft, das jetzt richtig zu stellen.

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