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Joss-Löschpapier

Traum vom 7. Dezember 2010

In der Bahnhofsbuchhandlung gibt es eine Abteilung mit interessanten Papieren. Über das Stöbern im Sortiment hatte ich völlig die Zeit vergessen. Nun stehe ich auf dem Bahnsteig, blicke zur großen Bahnhofsuhr und versuche zu rekonstruieren, welche Abfahrtszeiten auf dem Plan zu lesen waren. 14:45 oder 15:45 Uhr? Oder zu beiden Zeiten? Schnell eine Fahrkarte ziehen, sonst verpasse ich die nächste Bahn auch noch. Da kommt Mike, kauft eine Fahrkarte für mich und zeigt sich etwas ungemütlich, weil ich die Zeit vertrödelt habe. Wir gehen gemeinsam in die Papierabteilung. Mir kommt es fast selbstverständlich vor, dass er genau den Stapel Papier aus dem Regal nimmt, den ich vorhin schon so lange betrachtet hatte. Ich bin nicht sicher, überlegte bereits vorhin, ob es sich um Joss-Paper handelt. Eigentlich ähnelt es Papierservietten mit geprägtem Rand. Cremeweiß mit vielen rötlichen Fasern – erinnert etwas an Löschpapier, aber dieses Papier ist viel weicher und zarter. Ja, ich würde es gerne mitnehmen. Allerdings möchte ich es nicht kaufen. Der Verzicht wird nicht schmerzen – es wird am Ende gar kein Verzicht sein.

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