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Arbeit im Unterirdischen

Traum vom 17. März 1999

Ich bin Kellnerin in einem Bahnhofsrestaurant. Mein früherer Ausbilder arbeitet auch hier. Ich schaue genauer hin. Nein, es muss sein Bruder oder sein Sohn sein, denn dieser Mann ist jünger. Ich habe lange nicht mehr als Kellnerin gearbeitet. Nun nehme ich eine Bestellung auf. Als ich die Getränke servieren will, nimmt es mir ein anderer weiblicher Gast einfach vom Tablett. Ich erhebe zum Spaß tadelnd den Zeigefinger. Sie lacht. Ich lasse mir nochmals die Getränke geben. Aber wie sieht denn das Wasser aus?! In dem großen 0,5l-Glas mit Wasser ist Sand drin! Ist das normal? Der andere Kellner ist auch überrascht und sich nicht sicher. Ich halte Ausschau nach einem leergetrunkenen Glas, um zu sehen, ob auch darin Sand ist. Ja, tatsächlich, auch in diesem Glas ist weißer Sand. Dann ist das Wasser hier wohl sandig.

Ich habe große Mühe, diesen einen Tisch zu bedienen, die Bestellung vollständig aufzunehmen. Der Ausbilder guckt hin und wieder mal zu mir rüber, wahrscheinlich um zu sehen, wie ich arbeite. Es ist mir unangenehm, dass ich nur einen Tisch schaffe. Aber da sehe ich neue Gäste, da kann ich schnell noch die Bestellung aufnehmen. Ich frage nach ihren Wünschen. Mein Kollege bedient gerade den Tisch neben mir. Er streichelt ohne Unterlass meine Beine. Ich bin irritiert, aber es ist trotzdem angenehm.

Meine Kollegen, und ich glaube auch die Gäste, verlassen jetzt diese unterirdische Bahnhofsgaststätte, da die Züge eintreffen. Das ist ein Höllenlärm. Man möchte sich die Ohren zuhalten oder sich etwas hinein tun. Gut, daß ich die Ohrhörer vom Walkman im Ohr habe. Wo muss ich denn jetzt hingehen? Ich sehe zwei Schilder mir Straßennamen; so etwas wie Börsenstraße und Aktienplatz. Ich entscheide mich für eine dieser beiden. Meine Gäste müssen noch zahlen. Es gibt Schwierigkeiten mit der Rechnung. Sie gibt mir 100,-DM, aber ich muss sie um mehr Geld bitten, denn der Inhalt des großen Kartons, den sie gekauft hat, kostet schon allein soviel. Es ist eine Art Kriegsspielzeug. So ein gusseisernes , rhinozeros-ähnliches Tier. Irgendwo auf der Verpackung steht die Anleitung in deutscher Sprache. Ich drehe die Verpackung hin und her, um den Preis zu finden. Dann muss ich den Verzehr noch dazurechnen. Ein paar mal verrechne ich mich, aber dann kann sie zahlen.

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