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Widerstände und Behinderungen

Traum vom 18.August 1999

Ich sitze im Gang des Weserparks mit einer älteren Frau an einem Tisch und wir unterhalten uns. Ich beobachte die Kellner, die eilfertig die Tische für bereits angekündigte Gäste vorbereiten. Das beunruhigt mich.
Nun befinde ich mich mit der gleichen Frau in einem Imbiss. Sie bemerkt die Bücher, die ich lese und sagt zu mir, während sie auf ein Buch von Fritz Riemann deutet, dass ich es wohl im Leben auch nicht leicht gehabt habe. Ich sage nach kurzem Nachdenken: „Irgendwie ist den anderen alles leichter zugefallen.“ Ich zeige ihr dann meine Bachblüten-Mischung, um zu demonstrieren, womit ich mir helfe. Ich biete ihr davon an, aber sie lehnt ab.
Ich versuche nun Pommes und Bratwurst für Thommy zu bestellen. Aber die Bedienung hinter dem Tresen spricht ein Kauderwelsch, dass ich nicht verstehen kann. Trotzdem bestelle ich etwas und sie beginnt mit den Vorbereitungen. Irgendwann bemerke ich, dass sie zwei riesige Portionen Pommes zubereitet, denn es stehen zwei Plastik-Suppenterrinen bereit. Ich weise sie darauf hin, dass ich bei dieser großen Menge nur noch eine Portion haben wolle. In ihrem Kauderwelsch gibt sie zu verstehen, dass das nicht mehr möglich ist. Ich sage, dass ich in dem Fall ganz verzichten und gehen würde. Nach einigen Widerständen ist es dann doch noch möglich.

…Ich sitze in einem Reisebus. Die Reise soll losgehen. Die Frau im weißen Pullover ist auch dabei, sitzt aber nun mit zwei älteren Herrschaften zusammen und spielt Karten. Thommy ist noch schnell zur Toilette und kommt auch schon wieder zurück. Die Fahrt geht los und ich will von meinem Sitzplatz, der sich ein paar Reihen hinter dem Fahrersitz auf der Beifahrerseite befindet, den Außenspiegel auf der Beifahrerseite verstellen. Ich komme aber nicht ganz heran, denn mein Arm ist zu kurz.. Nun hantiert der Busfahrer am Spiegel herum, weil er darauf aufmerksam machen will, dass das ganz allein seine Sache sei.

… Ich bin in der Nacht mit einem Auto unterwegs und gerate in eine Baustelle hinein. Im letzten Moment kann ich bremsen und einen Unfall vermeiden. Während ich noch rückwärts rolle, bremse ich und komme kurz vor einem Graben zu stehen. Die Bauarbeiter beobachten meine ungeschickte Fahrweise, was mir etwas unangenehm ist. Deshalb fahre ich schleunigst weiter und höre einen Arbeiter sagen: „Die fährt nur mit einem Schlüpfer!“ Ein anderer meint: „Warum nicht, das geht auch.“ Als ich das höre, schaue ich an mir herunter und sehe den weißen Schlüpfer im Dämmerlicht leuchten. Ich will nun Gas geben um weiterzufahren. Ich sitze auf der Beifahrerseite und dort wo die Gaspedale sein müssten, sehe ich meine weißen Sandalen mit dem hohen Absatz liegen. Aber trotzdem kann ich weiterfahren und fahre über irgendwelche Bauteile, die auf der Fahrbahn liegen und im Dämmerlicht nass schimmern. Ich will bloß weg hier.