Home » Traumtagebuch » Mobile Toiletten

Mobile Toiletten

Traum vom 16. Dezember 2010

Ein Veranstaltung mit Tanz. Die Räume sind gerammelt voll, die Stimmung steigt, die Gäste nehmen sich bei den Händen, bilden einen Kreis. Die Beine werden im Wechsel hochgeworfen, Gegacker und Gelächter – Ausgelassenheit. Mike ist dabei. Ich will mich ihm anschließen, aber er nimmt meine ausgestreckte Hand nicht. Anfangs mutet es an, als habe er mich nicht bemerkt, dann aber wird deutlich, dass er mich mit Absicht ignoriert. Er will mich nicht dabei haben. Es ärgert mich mehr, als dass es mich kränkt, denn damit hat er mir den Spaß vermasselt. Aber na gut, dann eben nicht.

Ich stürze hinaus in die Nacht in den Tag. Stehe wütend und unentschlossen, wie es nun weitergeht. Der nette Verkäufer, der während des Abends zwischen all den Gästen umher wieselte, verlässt jetzt auch die Veranstaltung. Erst Minuten später wird mir bewusst, dass er – als er hinter meinem Rücken vorbeiging – die gewünschten Portionen Rotbarschfilet, wohl verpackt in Pergamentpapier, in die Plastiktragetasche, die ich bei mir trage, gleiten ließ. Doch beim Blick in die Tasche stelle ich fest, dass er leider nur eine Musterbeutelklammer beigab, obwohl doch zwei davon zu einer Portion Fischfilet gehören, um damit von innen das verpackte Filet an die Tüte zu heften. Naja. Bald gehe ich los – es geht darum, dass etwas eingefordert wird; in meinen Augen unrechtmäßig. Bin aufgebracht, obwohl das an sich unangebracht ist.

Ein großes Gelände, fern der Stadt. Am Rand eines weit ausgedehnten Gewerbegebiets. Die Tanzveranstaltung gehört noch zu diesem Gelände, ist aber so weit entfernt, dass ich schon nicht mehr daran denke. Außerdem brachte ein Lieferant eine große Fuhre mobiler Toilettenhäuschen. Die stehen nun herum und sollen an den Rand des Betriebsgeländes gerollt werden. Ein Arbeiter beginnt sofort damit, ein zweiter Mitarbeiter eilt herbei und ehe ich etwas denken kann, haben sich beide einige der Toilettenhäuschen gegriffen und ziehen damit los. Oh hey, da will ich auch mitmachen! „Ich will mithelfen!“Die Männer schreiten weit ausholend, entfernen sich schnell – zackzack! Vergnügt und zuversichtlich greife ich eines der Toilettenhäuschen, um den Männern zu folgen. Doch als die Männer das bemerken, setzen sie mit ihrer Kraft dagegen und sorgen dafür, dass ich nicht voran komme. Aus ihrer Sicht bin ich eine blöde Tussi, die sich unangenehm aufdrängt und hier gar nichts zu suchen hat. Ich spüre diesen Widerstand unangenehm in mir wirken – wie er mich blockiert und wie er die Antriebskraft meiner Schritte schluckt. Viel Krafteinsatz, und dennoch komme ich nicht weiter. Blödmänner, ey!