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Ich muss was tun

Traum vom 3. Oktober 2000

Ich bin in einem Häuschen. Es erinnert mich an die Waschküche bei meiner Oma. Ich spüre, dass sie außen vom Fenster her unser Gespräch belauscht. Ich stehe auf und sehe nach, da ist sie gerade im Begriff, sich aus dem Staub zu machen.

…Ich befinde mich im Haus meiner Oma in Grasdorf. Es scheint eine andere Dimension zu sein, denn ich bin dort ganz allein. Ich habe eine Wolldecke um meinen nackten Körper gelegt und gehe über die Diele nach vorne zum Dielentor. Die Diele ist voller Heu. Auch auf dem Boden liegen überall Heubüschel herum. Es ist halbdunkel. Ich möchte vorne hinaussehen. Draußen ist es halbdunkel und trübe, was mir eigentlich sehr recht ist, denn dann wird man es nicht sehen, dass ich nicht bekleidet bin, falls doch irgendjemand da ist. Andererseits ist eine Katze da, ich habe sie schon gesehen, denn sie gehört zum Haus. Aber wenn die Katze mich nun in der Dunkelheit nicht erkennt? Dann wird sie mich vielleicht beißen?! Die Sorge ist umsonst, denn gerade kommt sie zu mir gelaufen, und sie erkennt mich. Das ist gut.

…Ich muss zwei weiße Meerschweinchen transportieren, bzw. irgendwo hinbringen. Ich überlege, ob ich sie in einen roten Gummihandschuh stecken sollte. Ich habe das Bild direkt vor Augen, wie es wäre, falls ich es tun sollte. Ich stecke sie beide hinein und halte dann oben den Eingriff zusammen. So könnten sie nicht entschwinden. Aber das geht ja nicht, sie könnten darin ersticken. Nun habe ich die beiden Meerschweinchen in einem kleinen runden Brotkörbchen. Sie sind unruhig und könnten sich jeden Moment davonmachen. So geht das auch nicht. …

Ich befinde mich nun in einer Wohnung, die nicht möbliert ist. Ich dekoriere die Wohnung gerade mit weißer und blauer transparenter Folie. Die Fensterbänke sind damit überspannt. Es gibt auch Vorsprünge mitten im Fenster, die ich auch schon bespannt habe. Es sieht gut aus, wenn das Licht dadurch fällt. Eine runde Wand ist im Raum, und ich versuche sie mit einer Art blauglänzendem Lamé zu umhüllen, aber meine Arme reichen nicht herum. Ich finde, es sieht sehr futuristisch aus. Wäre vielleicht doch interessant gewesen, hier zu wohnen, denke ich. Nun befinde ich mich in einer (dieser?) Wohnung im Badezimmer. Es ist nicht sehr neu, denn die Fliesen sind weiß-grün gemustert, so wie es früher mal war. Ich muss das Bad noch in Ordnung bringen, bevor der Vermieter kommt, um die Wohnung abzunehmen. Ich sehe, dass sich auf der Ablage über den Badewannenarmaturen eine Wasserlache befindet. Wenn das Wasser noch länger darauf steht, dann könnte alles durchgeweicht werden. In der Badewanne befindet sich Wasser, aber ich steige trotzdem mit meinen Stiefeletten hinein, damit ich die Wasserlache entfernen kann. Dazu nehme ich einen Gegenstand, den ich als Abzieher benutze. Mir kommt der Gedanke, dass das Wasser über den Stiefelrand laufen könnte. Aber offensichtlich ist das nicht der Fall, denn meine Füße fühlen sich nicht nass an. Das einzige, was ich spüre ist, dass die Wärme des Wassers durch die Stiefel an meine Füße dringt. Und das ist angenehm. Während ich das überlege, ziehe ich nach und nach das Wasser in die Wanne. Ganz trocken wird die Ablage aber nicht.

Nun halte ich mich in einem größeren Raum auf, wo irgendetwas los ist. Ein Fernsehteam ist da, was ich aber nicht sehen kann, ich ahne es nur. Ein Monitor hängt irgendwo an der Decke, ich kann ihn aber nicht sehen, ich weiß es nur. Es ist so ähnlich wie ein Fernsehstudio gestaltet. Ich setze mich an einen langen Tisch. Ein Mann kommt. Links oben von mir sehe ich ein Bild von einer schwarz-roten Sonne. Das gehört zur Dekoration. Ich sage laut zu mir oder irgendjemand: „Haentschel/Hatschel hat die Sonne entdeckt und ich habe noch nicht einmal was gesehen!“ Dabei bin ich ärgerlich über mich selbst, dass ich mir die Zeit dafür noch nicht einmal genommen habe, weil ich mit den Gedanken woanders war. Oder hatte ich keine Lust? Jemand (der Mann, der eben kam?) schaut lachend her, als ich das sage.

Ich halte ein zweiteiliges Gerät in der Hand. Es ist aus Kunststoff und sieht aus wie zusammengeklebte und dann gezwirbelte Spaghetti. Das fällt auf. Wenn ich das Oberteil auf das Unterteil stecke, lässt es sich drehen, so wie eine Art Pfeffermühle. Oh, ich merke, ich habe es nicht richtig zusammengesteckt. Da ist eine Nut; und da muss ich das andere Teil einrasten lassen. Ja, so geht es. Nun erscheint das Wort „Efe“. Ist Efe nicht ein Fußballspieler?

Ich befinde mich im Halbdunkel auf einer Straße, die zwischen Häuserzeilen auf gewundenem Weg steil nach oben führt. Ich will hinaufgehen. Ich glaube, ich schiebe ein Fahrrad. Nun kommt ein großes Feuerwehrauto und fährt so nah an mir vorbei, dass es mich fast streift. Haben die mich denn nicht gesehen, überlege ich. Allerdings stehe ich mitten auf der Straße und bin im Dunkel sicher gar nicht zu erkennen. Während ich das noch überlege kommt ein weiteres großes Fahrzeug an mir vorbeigefahren, ohne mich zu bemerken. Ich glaube, das war die Polizei.
Jetzt bin ich am oberen Ende dieser Straße angekommen. Dort ist Platz, der mit wunderschönen Mosaiksteinchen gepflastert ist. Alles ist neu. Auch die Brüstung ist mit diesen Mosaiksteinchen geschmückt. Und als ich über die Brüstung nach unten sehe, kann ich erkennen, dass auch der Platz darunter so gestaltet ist. Alles ist so sauber! Ich knie seitwärts auf meinen Beinen und traue mich gar nicht mit meinen Füßen aufzutreten, weil ich dann alles beschmutzen könnte. Ich will jemanden besuchen.