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Es ist eine Menge los

Traum vom 8. Oktober 2000

Ich befinde mich in einem Fahrstuhl. Er ist ziemlich groß. Zwei weitere Personen befinden sich mit mir darin. Es geht rasant nach unten. Das kenne ich noch vom letzten Mal. Der Fahrstuhl geht fast spiralförmig nach unten. Ich merke, wie mir der Atem stockt. Da ich aber vorbereitet bin, nehme ich mir bewusst vor, diesmal durchzuatmen und gelassen zu bleiben. Das ist nicht einfach bei diesem Tempo, aber ich spüre direkt, wie ich tief ein- und dann wieder ausatme. Die beiden Mitfahrer finden es gar nicht so rasant; können vielleicht gar nicht verstehen, dass es fast unerträglich für mich ist. Sie meinen, ich würde spinnen.
Als ich aus dem Fahrstuhl heraus bin, komme ich an einen Vorplatz. Links von mir fahren zwei schwarze Limousinen ziemlich schnell hintereinander. Sie biegen dann links ab und fahren somit auf der mir gegenüberliegenden Straße. Ich schüttele innerlich den Kopf, weil der hintere keinen Abstand hält; wie leicht könnte etwas passieren. Eine Person, die ich nicht erkennen kann, zeigt mit den Handflächen, wie nahe sie beieinander fahren. Nicht ungefährlich, wirklich.

Ich soll nun einen kleinen Teich überqueren, der grünlich-trübes Wasser enthält. Eine Frau vor mir springt gerade rüber. Ich muss aber das Fahrrad mitnehmen, da kann ich nicht so weit springen. Vielleicht könnte ich an der schmalen Stelle rüberspringen. Aber muss das denn wirklich sein? Warum sollte ich? Wir müssen weiter, denn wir stehen unter Aufsicht, die das bestimmt. Neben dem See ist ein Tribunal; es sitzen einige Männer dort. Gleich in meiner Nähe sitzt einer dieser Männer. Er wirkt leicht fettig und schmierig. Ich nehme seine fettig-glänzenden Schweinsfinger und wickle meine Finger darum. (Beim Aufwachen dachte ich spontan, ich hätte ihn um den Finger gewickelt). War das meine Absicht? Aber irgendwie ist das gut.

Ich befinde mich auf einer Veranstaltung, die ich aber nicht näher beschreiben kann. Ich gehe zwischen den Tischen entlang. Linker Hand sitzt ein Sänger mit einigen anderen Leuten an einem Tisch und singt voller Inbrunst. Es ist mein Lieblingssänger. Eigentlich sollte er für mich singen und ich hätte dabei sein sollen. Aber nun habe ich keine Zeit. Während ich vorbeigehe schaue ich hin und merke, wie sich alle daran erfreuen und mitsingen. Keiner bemerkt, dass ich vorbeigehe.

Inzwischen bin ich weitergegangen und befinde mich in einem Gebäude. Grundschullehrer H. will durch eine große Tür am Ende des Saales gehen, denn jemand kommt zum Gespräch. Ich falle ihm um den Hals. Er will weiter, aber ich halte ihn weiter in der Umarmung fest. Er fragt etwas verständnisvoll: „Sind es die Gefühle?“ „Ja!“, sage ich.
Ich gehe zurück durch den Saal. Viele Menschen sitzen an den Tischen. Ein Sänger in einem dunklen Anzug hatte einen Auftritt. Es herrscht einige Unruhe. Nun kommt der Sänger zurück. Was für eine Überraschung, er hat sich umgezogen! Statt des dunklen Anzugs trägt er nun einen Anzug mit gelb-rot-grünem Blockkaro. Dieser Wechsel gefällt mir. Es gibt noch mehr Unruhe in der Menschenmenge ob dieser Überraschung, die aber positiv aufgenommen wird.

Ich parke mit meinem Auto direkt vor der Ladentür des Bioladens. Ein Mann steht vor einem Bratwurst- oder Fischstand auf dem Gelände der Gärtnerei. Das sehe ich von meinem Auto aus. Ich gehe über die Straße dorthin. Ich gehe an ihm vorbei und streife ihn, damit er mich bemerkt, und gehe in den Blumenladen rein. Thommy kommt auch zu mir. Das ist gut, denn so kann ich nicht angesprochen werden. Gemeinsam mit Thommy verlasse ich den Blumenladen und gehe zu meinem Auto. Ich gehe in den Bioladen. Amy meint, sie hätten genau gesehen, dass ich ihn gesehen habe. Lachend sage ich, dass das nicht sein könne. Ich fühle mich ganz sicher und unbeschwert dabei. Durch die Ladentür kann ich direkt in mein Auto hineinsehen, weil ich es so nah vor der Tür geparkt habe. Es war dumm von mir, direkt vor der Tür zu parken und dadurch auf mich aufmerksam zu machen.

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