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Marianne!

Traum vom 17. Dezember 2010 - kurzer Erschöpfungsschlaf am Vormittag

Als ich aus der Wohnungstür hinaus auf die Treppe gehe, höre ich eine Etage höher meine neue Nachbarin rufen: „Marianne!“ — Oh? Überrascht wechsele ich die Richtung und gehe die Treppe hinauf zu ihr und sehe Unerwartetes: Im Gegensatz zu meiner Wohnebene, hat sie einen persönlichen Bereich vor der Wohnungstür, der Raum genug für einen gemütlichen Lesesessel bietet. Der Fußboden ist mit nachtblauem Teppichboden bedeckt. Die Farbe spricht mich angenehm an. Allerdings fällt mir gerade ein, dass die Nachbarin – sollte sie diesen Bereich nutzen – auch sehr genau mitbekommt, was in meiner Wohnung vor sich geht; es ist sehr hellhörig hier. Das ist mir so unangenehm, dass ich mich aus dieser Situation lösen möchte, um an diese Möglichkeit gar nicht erst erinnert zu werden. Doch als ich mich auf den Weg mache, entdecke ich das ganze Ausmaß der Erweiterung: rund um den Treppenschacht herum gibt es eine Empore, die sie sich gemütlich eingerichtet hat. Wow, davon wusste ich gar nichts! Wie schön das ist, mit all den Dachfenstern und den Sesseln zum Lesen. Im Rücken spüre ich mein schlechtes Gewissen, weil ich ein so unbequemer und lästiger Mensch für andere bin. Da höre ich die Nachbarin mit strenger Stimme rufen: „Marie… „(ein Name, der meinem ähnlich ist, auf den aber ihre Tochter hört. Ungut. Aber wie schön diese Ebene ist. Aber wie sehr ich mich auch unter Aufsicht fühle.Während ich die Treppe hinab zu meiner Wohnung gehe, ärgere ich mich fast ein wenig, dass die Nachbarin den Raum gleich erkannt und für sich erschlossen hat, während ich bis heute noch nicht einmal davon ahnte. Während ich in tieferen Schlaf falle, überlege ich hartnäckig, ob ich nicht versuchen sollte, meine Wohnung gegen ihre zu tauschen.