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Blöde Tintenurinshow

Traum vom 27. Juni 2009

Ulkig finde ich, was sich die Organisatoren ausgedacht und mit mir ausprobiert haben. Eine Angelegenheit, die ich mit meinem Unterleib in Szene gesetzt habe – leider sind keine näheren Details zu erinnern. Jedenfalls verblüffte ich die Anwesenden erst einmal damit, ehe sie dann – als sie verstanden und erkannten – in Gelächter ausbrachen. Das hat mir ebenfalls Vergnügen bereitet.

Nun haben mir die Organisatoren eine Silikonspritze in die Hand gedrückt. Die Kartusche ist mit einer tintenblauen Flüssigkeit gefüllt, die ich mir über einen Kathederschlauch einbringen soll. Ich führe also das Schlauchende bei mir ein – ob in die Vagina oder in den Harnleiter ist nicht ganz klar; ist aber auch nicht von Bedeutung. Langsam drücke ich die Flüssigkeit in meinen Körper. Als die erste Hälfte intus ist, spüre ich einen äußerst unangenehmen Druck im Unterbauch. So unangenehm, dass ich fürchte, ich könne meinem Körper schaden, wenn ich auch noch den Rest reindrücke. Ich mache mich auf den Weg zu den Organisatoren, um das weitere Vorgehen zu besprechen. Der Drang, den Druck loszuwerden, ist erheblich. Ich kann nicht mehr damit warten, bis alles weitere geklärt ist. Auf der Stelle möchte ich mich erleichtern. Etwas breitbeinig stelle ich mich hin, entspanne die Muskeln und… es geht nicht!! Nicht ein Tropfen kommt! Dem Gefühl nach befindet sich die eingespritzte Tintenlösung in einer eigenen Blase, die ich nicht auf dem üblichen Wege entleeren kann. So ein Mist! Ehrlich gesagt, finde ich das angestrebte Ereignis – nämlich das Publikum damit zu überraschen, auf der Bühne blaues Pipi zu pinkeln (ich habe ein Bild vor Augen, wie ich mit leicht gespreizten Schenkel auf der Bühne stehe und ein kräftiger tintenblauer Urinstrahl auf den Boden prasselt) – auch nicht sonderlich witzig oder originell. Sehenswert schon gar nicht. Was soll so ein Quatsch?

Die Organisatoren bringen mir kein Verständnis entgegen, sondern fordern mich nochmals auf, die zweite Hälfte auch noch einzuspritzen.

Traumpfad: Der Abweg ist manchmal der Ausweg.

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