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Gedankenabwesend

Traum vom 23. Dezember 2010

Unbewusst, ohne jede Aufmerksamkeit, folge ich dem zurückhaltenden Herrn durch all die verwinkelt liegenden Korridore. Erst am Ende, als er auf eine grau und blau gestreifte Strickjacke weist, die an der Tür am Haken hängt, und dazu anmerkt: „Das vielleicht interessanteste Objekt ist wohl das dort.“ Ach jee, erst jetzt fällt mir ein, dass ich eine Kamera dabei habe und von den interessantesten Sachen eine Aufnahme machen kann. Erst Sekunden später realisiere ich, dass das ein Scherz, eine kleine Anspielung sein sollte, durch die er mir zeigen wollte, dass er mein Desinteresse wohl bemerkt hat. Denn die Jacke hat selbstverständlich er selbst dort hingehängt, als wir uns auf den Weg die Korridore entlang machten. Ach ach! Desinsteresse! Das stimmt nicht, ich war nur mit den Gedanken ganz woanders und merkte gar nicht, was sich mir alles an Sehenswertem bot! Ein Jammer, was ich wohl alles verpasst habe? All die Korridore sind mit altertümlichen Entdeckungen erfüllt. Und ich sah davon nichts. Wirklich bedauerlich, ehrlich. Ich drehe mich um, um wenigstens noch einen Blick auf das vorletzte Objekt zu werfen.

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