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Weißheit

Traum vom 16. Februar 2010

Ich sitze auf dem Fußboden. Hinter mir kniet eine Frau und gibt mir eine angenehme Behandlung. Sie untersucht meinen Körper. Ihre Berührungen sind sanft, flächig und erinnern vage an Massage. Links von uns sitzt eine weitere Frau hinter ihrem Schreibtisch. Sie füllt Schriftstücke aus, schaut immer wieder zu mir, stellt eine Reihe von Fragen, um sich ein Bild von mir zu machen. Da die Frau hinter mir immer wieder mit ihren Händen auf meinen Ohren innehält, verstehe ich nicht so richtig beziehungsweise oft erst verzögert. Sie fasst ihre bisherigen Eindrücke zusammen: „Da Sie gut mit Kindern arbeiten können, sind sie sicher eine weiße Frau!“
Weiße Frau? Hm? Ach so… hm: „Ja, weiße Frau!“ bestätige ich schnell, damit sie mich nicht für dumm hält. „Eine weiße Frau…“ wiederholt sie und schaut wohlwollend zu mir her. Mich irritiert ein wenig, dass ich „weise Frau“ verstanden habe, aber die Hände der anderen Frau liegen ja schon wieder auf meinen Ohren, da kommt es halt nur gedämpft an. Weiße Frau… vielleicht meint sie ‘hellsichtig’! Ich glaube, ich verstehe langsam: sie meint damit ‘Einfühlungsvermögen’?! Es ist wirklich erstaunlich, wie oft mir eine solche Einschätzung begegnet. Ich weise es lieber nicht von der Hand, sonst hält sie mich womöglich für zu blöd, meine Fähigkeiten zu erkennen.

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Eine Antwort zu Weißheit

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