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Mein Name ist pocket

Traum vom 1. Januar 2011
[Juli]

In meiner neuen Wohnung hat sich noch kein heimisches Gefühl eingestellt. Die Wohnungstür liegt seitenverkehrt und alles wirkt viel zu offen. Der Postbote klingelt, ich öffne und er hebt ein großes luftgefülltes Hüpf-Pferdchen aus weißem Gummi über die Schwelle. Darauf ein Hermes-Aufkleber, auf dem ein Feld für meine Unterschrift frei ist. Der Postbote zeigt darauf und reicht mir einen Kuli. Etwas schlaftrunken noch unterschreibe ich: pocket. — Nanu, der Postbote schaut … – das ist verkehrt? Ach so. Ich schreibe also auf die weiche Gummihaut des Hottehüh: pocket — Wie … auch verkehrt??! Ach, nun kapiere ich erst, dass ich gar nicht mit meinem Namen unterschrieb, sondern mit der Bezeichnung für das Hüpfpferdchen, nämlich: pocket
Endlich unterschreibe ich richtig, der Postbote nickt genervt und rennt samt dem Hottehüh von dannen.