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Hitzestau in den Brüsten

Traum vom 6. Januar 2011
[Dezember]

Ich folge einer Anweisung, trage die Spezialcreme (wärmend, straffend?) auf meine Brüste auf. Spontan setzt das Gefühl hitziger Spannung ein – ähnlich den Symptomen bei einem Milchstau. Wie in einem Spiegel sehe ich meine Brüste, deren Haut stark gestrafft das ganze Gewebe nach oben ballt. Die Haut glänzt weiß, ist ganz dünn, die Äderchen schimmern durch. Die Brüste sind so prall gehoben, dass sie meinem Kinn ganz nahe kommen. Der Effekt der Straffung hat sich nicht gleichmäßig verteilt. Während eine Brust immerhin ihre natürliche Form zeigt, wirkt die andere so, als habe man sie – wie nassen Ton auf einer drehenden Töpferscheibe – um eine Winzigkeit zu weit hochgezogen, wodurch auch eine kleine Unregelmäßigkeit in der Kontur entstand. Sie wirkt etwas spitzer zulaufend. Ich wage kaum, meine Kleidung über die empfindlichen Brüste zu streifen – die Haut ist zum Zerreißen gespannt. Büstenhalter? Oje! Das könnte eng werden. Neinnein.

Ich beschließe ins Schwimmbad zu gehen. Brentano. Hallenbad. Winter. Die Umkleidemöglichkeit befindet sich auf der Besuchertribüne. Nur ein ganz kleiner Bereich ist dort vor Blicken geschützt, und das nur unzureichend. Mir ist es peinlich, ich möchte vermeiden meine gespannten, überprallen Brüste den Blicken anderer auszusetzen. Mehrmals drehe ich mich, suchend, die Lage peilend – rastlos und zögernd. Doch dann stelle ich mir vor, wie der leicht kühle Stoff meiner olivgrünen Bluse die erhitzte Haut abkühlt … wie angenehm des wäre, die Arme nach oben zu strecken, den kühlen Stoff über die nackte Haut gleiten zu spüren …