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Der Garten in der Schulstraße

Träume vom 5. April 1995

Der Garten in der Schulstraße
Ich bin in einem Garten hinter dem Schwiegerelternhaus in der Morgendämmerung. Der kleine Garten hat einen Weg in Richtung Schulstraße. Am Ende des Weges sehe ich eine Wasserpfütze. Ich blicke den Weg entlang und denke: “Ich will nicht in die Schulstraße gehören, da gehöre ich nicht hin. Da bin ich nicht geboren.” Ich blicke über meine linke Schulter und sehe hinter mir eine Maus weghuschen. Eine Katze springt an mir hoch. (Wie der Hund auf der Tarotkarte “Der Narr”) . Irgendwie ist mir so, als sei ich allein. Ein Kind spricht mit mir, ist aber nicht zu sehen.

Der Kombi
… Ich nehme eine Familie im Auto mit. Sie stellen ihren Einkauf in Klappkörben in den Kofferraum meines Kombis. Ich fahre in eine kleine Stadt, wo viele Menschen auf der Straße sind, vor allem spielende Kinder. Ein Gefühl, als sei Thommy krank, in Form von körperlichen Gebrechen.

Braune Stützsocken
Ich sitze mit Mann und Kind in der Küche. Ich habe mir den Fuß verstaucht oder so ähnlich. Ich ziehe selbstgestrickte braune Stulpen an, die meinen Fuß stützen sollen. Sie sitzen aber viel zu locker und geben keinen Halt. Es soll ja auch nur den Anschein geben, wegen der Frau, die mit zwei Männern aus Richtung Tankstelle kommt. Einer der Männer trägt einen Helm, mit großem blinkendem und heulendem Blaulicht darauf. Er schaut durch unser Küchenfenster herein. Leichte Verwunderung: Warum kann er so einfach durch das Fenster gucken? Es ist so, als sei unsere Küche ebenerdig gelegen und man kann durch eine Terrassentür direkt in unsere Küche gelangen. Die Frau kommt wegen meines Fußes. Sie sagt das nicht, aber ich weiß das. Ich habe das Gefühl, daß ich sie nur sehr, sehr ungern hereinlassen möchte. Ich möchte ihr nur begegnen, wenn es sich absolut nicht vermeiden läßt. Ihr Aussehen erinnert mich an Helga aus dem Arabisch-Kurs. Sie hat glatte schwarze Haare und ein herbes, fast häßliches Gesicht.