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Den Mund voller Unrat

Traum vom 21. April 1995

Ich sitze in einer Vorlesung mit mehreren Frauen, die mir bekannt sind. Elke D. und eine Ehemalige von Nanu-Nana sind auch dabei. Ich sitze da und würde die Bekannten gerne ansprechen, aber ich kann es nicht, weil mein Mund voller Brocken ist, so wie Sand und zermalmtes Gestein. Und ich bin sehr besorgt und frage mich: Was ist nur? Ich versuche, mit der Zunge den Mundraum zu reinigen, was aber nicht gelingt. Ich spüre die mißbilligenden Blicke meiner Bekannten ganz deutlich. Ich erhebe mich und suche den Vorraum einer Toilette auf. Ich versuche alles in das Waschbecken zu spucken. Ich spucke und spucke, aber der Mundraum bleibt voll von diesem Unrat. Es ist wie ein Gemisch aus Blumenkohl, Sand, Zahnstücken und Teilen von Zahnfüllungen. Ich bin sehr besorgt; ich schaue in den Spiegel über dem Waschbecken: mein linker Vorderzahn ist abgebrochen. Deswegen ist mein Mund so voll! Der Zahn ist nach vorne gedrückt, so daß mein Mund immer noch nicht sauber ist. Im Spiegel sehe ich, daß mein Gesicht wie eine groteske Grimasse aussieht. Es bedrückt mich und beunruhigt mich, weil ich so nicht zu den Frauen zurückgehen kann. Denn selbst wenn ich den Mund schließe, sieht man noch, daß etwas nicht in Ordnung ist. Und so kann ich mit den Frauen nicht reden und sie bleiben in dem Glauben, daß ich mit ihnen nicht reden will. Ich kann das Mißverständnis nicht ausräumen.

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