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Vergesslichkeit

Traum vom 13. Juni 2009

In einem großen hellen Haus, das ich für ganz wenige Jahre bewohnte. Ich hocke vor einem Kühlschrank, um ihn für die Übergabe an einen Käufer vorzubereiten. Teils ist der Kühlschrank mit dünnem weißen Gummi ummantelt. Das reiße ich ab. Ich habe sogar noch die Bedienungsanleitung gefunden und lege sie in den Kühlschrank. Das sollte reichen. Wenn sonst noch etwas fehlt, soll sich der zukünftige Besitzer einfach bei mir melden.

Treffen mit dem Käpt’n. Er und Mike unterhalten sich bereits, als ich den Konferenzraum betrete. Ich habe Probleme mit dem Gedächtnis. Es gibt allerdings eine helle Gummimatte im Raum. Wenn ich diese betrete, kann ich mich an alles erinnern – alles kein Problem. Nun kann ich allerdings nicht immer auf der Matte stehen. Als ich am Tisch sitze, fällt mir also nichts ein, vorüber ich mit dem Käpt’n sprechen könnte, weil ich alles vergessen habe. Ich erkläre dem Käpt’n, dass ich unter Vergesslichkeit leide. Daraufhin schlägt er vor: „Vielleicht Arbeiten??“
Das veranlasst mich, etwas genauer zu erklären: „Das liegt an der Hormontherapie. Normalerweise habe ich keine Probleme mit dem Gedächtnis.“

Irgendwann bittet mich der Käpt’n darum, ihm seine hochwertigen Comicbände zurückzugeben, die er mir vor einiger Zeit geliehen hat. Oje, wenn ich die mal so schnell finden kann… Ich habe vergessen, wo ich sie hingelegt habe. Dem Käpt’n verspreche ich: „Wenn ich es nicht vergesse, gebe ich sie Dir so schnell wie möglich.“ Oje oje… Wir gehen hinaus, einige Tische und Stühle von einem Straßencafé stehen auf dem dunkel glänzenden Asphalt. Es ist noch frisch und klamm an diesem frühen Morgen. Ich bin etwas in Sorge wegen Moina, denn der Untergrund weist recht große Öffnungen auf, die nur zum Teil mit Metallgittern abgesichert sind. Wie leicht könnte Moina da hinein geraten.

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