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Bestellungen im Trafohäuschen

Traum vom 16. Januar 2011

[…] Ich durchquere einen halbdunklen Winkelraum, wohl mit dem Ziel, diesen durch die Terrassentüre zu verlassen. Zwei oder drei Frauen arbeiten in dem Wohnraum. Ihr etwas ungewöhnliches Tun lässt mich innehalten. Sie sind für den Bio-Anbau zuständig. Offenbar waren die letzten Monate eher wachstumsarm. Will heißen, die Pflanzen haben sich nur unzureichend vermehrt und ausgebreitet. Deshalb haben die Frauen mit einem Veredelungsverfahren begonnen, um auf diese Weise das Wachstum anzukurbeln. Mittels feiner Drähte lenken sie jeden Zweig einer Pflanze zu einem bestimmten Anknüpfungspunkt und befestigen ihn dort. So kann aus jedem Zweig der starken Pflanzen im Laufe der Zeit etwas Eigenständiges heranwachsen. Fingerfertig und geschickt legen sie die „grünen Leitungen“.

Eine der Frauen ist für den Vertrieb verantwortlich. Sie erklärt, es gäbe gerade einen Ausfall im Verteiler. Deshalb solle ich bis auf weiteres meine Bestellungen für den Frostwagen in einem der vielen Trafohäuschen hinterlegen, die ja an vielen Straßen stehen. Ob ich wüsste, wie sich die Türen öffnen lassen? Ja ja. Ich habe so einen offenen Trafokasten direkt vor Augen, und wie ich die ausgefüllten Bestellvordrucke  vorsichtig oben auf den Spulen ablege. Nur sehr vage dringt die Frage ins Bewusstsein, ob ich überhaupt je vorhatte, beim Frostmann Ware zu kaufen?