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Braune Gesinnung

Traum vom 21. Januar 2011

Ein Radweg inmitten lichter Felder. Ich radele flott. Dort hinten links, vor dem Waldrand, bemerke ich Rettungs- und Polizeihubschrauber. Von allen Seiten Hilfskräfte und Polizei. Jemand ruft entsetzt: „Ein Unfall ist geschehen!“ Nun bemerke ich auch die rot-weißen Absperrbänder die überall herumflattern. Ich trete noch schneller in die Pedalen, um das Gebiet möglichst rasch hinter mir zu lassen. Am Wegrand sitzen viele Ausflügler im Gras, machen Picknick, mit Blick zum Wald. Von dort höre ich es: Etwa dreißig braun Uniformierte in Springerstiefeln. Gleichschritt, Marsch. Immer vor dem Wald hin und her, hin und her, hin und her. Sie nutzen die Gelegenheit, sich den Ausflüglern zu präsentieren; ihnen ihre Zielsetzung zu demonstrieren. Marsch, Marsch! Wie unangenehm. Ich biege nach rechts ab, lasse sie hinter mir.

Ein dunkler Saal. Am Rand ein kleiner Tisch, an dem ich mit zwei Frauen sitze: eine Beraterin und eine Interessentin. Informationsgespräch. Die Beraterin hält den rotbraunen Lippen-Stift hoch. Er hat Übergröße. Am Ende erhalte ich ihn, wie vereinbart, als Gastgeschenk. Das ist schön. Doch dann reicht sie mir noch ein Bündel kleinerer Lippen- und Kajalstifte. Wow! Ich bin sprachlos. Für mich? Oh wow…

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